Archiv für den Monat: Juli 2014

Verabschiedung vom Studienseminar Vechta

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete jetzt in der großen Aula der Universität Vechta 51 Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst. Diese waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg eingesetzt und werden in Kürze ihren Dienst als Lehrkräfte antreten. Michael Heckmann, kommissarischer stellvertretender Leiter der Dienststelle, bedankte sich für das Engagement aller Beteiligten und richtete in seiner Ansprache den Blick auf die Verantwortungen wie auch Freiheiten des Lehrberufs und die daraus erwachsenen Konsequenzen. Ein Grußwort sprach Udo Arends, Leiter der Gerbertschule in Altenoythe. Der langjährige Funktionsträger im Schuldienst stellte dabei die Qualität von Unterricht in den Mittelpunkt.

Begleitet wurde die Veranstaltung von musikalischen und medial aufbereiteten Darbietungen.
Folgenden Absolventen wurden verabschiedet: Katrin Blanke, Franziska Blömer, Sandra Bohmann, Nadja Brozio, Lars Bünger, Corinna Brumund, Maria Burhorst, Nico Canino, Julia Diel, Julia Anna Driediger, Jantje Erchinger, Aranka Falter, Claudia Frieling, Stephanie Götting, Anne Groitzsch, Nicole Häring, Vanessa Harvey, Irene Hepner, Wibke Hoffmann, Anja Ites, Nina Kalkhoff, Ramona Kalvelage, Katrin Kampe, Friederike Kock, Simone Kolbeck, Julia Kuttler, Anika Lömker, Kristin Lübberding, Franziska Ludlage, Susanne Michalik, Samiriam Mücke, Lena Niehues, Fenja Pietrowski, Tobias Plagemann, Kai Rösler, Frauke Rußwinkel, Julia Scheiding-Claus, Katharina Schlärmann, Lisa Schnieders, Lena Schratz, Verena Elisabeth Schumacher, Dorothea Schumann, Sonja Stein, Sara Strübbe, Jana-Thalea Swart, Laura Völker, Ann-Christine Witte, Julian Wolff, Sabrina Wolke, Rebecca Worms sowie Anna Zmijewski.

Weitere Fotos sind im passwortgeschützten Bereich zu finden.

Religionsseminare zu Gast im Bibelgarten Werlte

20140714-bibelgarten

Foto: Florian Kruse

Kürzlich besuchten die Fachseminare Evangelische Religion und Katholische Religion unter der Leitung von Herrn Zachau und Frau Lalottis den Bibelgarten in Werlte. Die Eröffnung des Bibelgartens fand im Jahr 2003, dem Jahr der Bibel, statt und geht auf eine Initiative von Mitgliedern der Katholischen Kirchengemeinde St. Sixtus Werlte zurück. Die Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst wurden in diesem Garten mit über 80 unterschiedlichen Pflanzen konfrontiert. Jede dieser Pflanzen diente einst als Lebensgrundlage, als Gewürz, Heilmittel oder Düfte. Die Anwärterinnen und Anwärter kamen ins Gespräch darüber, welche Pflanze mit welcher biblischen Geschichte bzw. welchem biblischen Gleichnis in Verbindung gebracht werden kann. So wie Zachäus auf einen Baum stieg, kletterte eine Anwärterin eine Leiter hoch, um diese biblische Geschichte darzustellen.
Die Anwärterinnen und Anwärter durchliefen insgesamt fünf Bibellandschaften, die sie mit Hilfe eines Bibelgarten-Quiz’ erkundeten. Der Garten der Begegnung befindet sich inmitten des Schöpfungsgartens, der Wüste, dem Ackergarten und dem verheißenen Land. Jeder dieser Gartenteile repräsentiert eine biblische Thematik. Während im Schöpfungsgarten, der den Beginn der Bibel darstellt, die Schlange an einem Baum betrachtet werden kann, wird im verheißenen Land das Ende der Bibel, das so genannte Bild von einem neuen Himmel und einer neuen Erde (vgl. Offenbarung 21-22), dargestellt. Die Wüste verdeutlicht das unfruchtbare Land und somit die Krisenzeiten der Menschen. Dahingegen steht der Ackergarten für fruchtbares Land. Dieser Garten symbolisiert den verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Schöpfung Gottes.
Am Ende des Rundganges tauschten sich die Anwärterinnen und Anwärter bei einem Picknick über die neuen Entdeckungen, die sie in den verschiedenen Teilgärten des Bibelgartens gemacht haben, aus.

Text: Natalie Langemann
Foto: Florian Kruse
Weitere Bilder hier

Sachunterrichtsseminare auf den Spuren des Mittelalters

(lentze) In der letzten Seminarsitzung vor den Sommerferien tagen traditionell die beiden Fachseminare Sachunterricht unter der Leitung von Herrn Droste und Frau Lentze gemeinsam. Für diese Veranstaltung werden oftmals außerschulische Lernstandorte oder Lernorte aufgesucht. Das diesjährige Ziel war der Besuch des „Museums im Zeughaus“ in Vechta. Im Fokus der Begegnung standen das „Leben der Ritter“ und die „Ausrüstung der Ritter“. Als Höhepunkt der Veranstaltung war eine Besichtigung des Burgturms in der Burganlage vorgesehen.

Der Museumsleiter, Herr Fahl-Dreger, stellte eindrucksvoll und sehr lebendig eine altersgerechte, handlungs- und produktorientierte Zugangsweise zum historischem Lernen vor. Das Museumskonzept „Geschichte zum Anfassen“ wurde deutlich und nicht nur auf Kinder übt die Welt der Ritter und Burgen eine Faszination aus, sondern auch auf die der Seminarteilnehmer. Ihr großes Interesse wurde durch viele Nachfragen bestätigt.

Die Beschreibung des Projektes „Castrum Vechtense – eine Burg des Mittelalters entsteht“ und die anschließende Besichtigung des Burgturmes, der in seinem Innern eine Wohn-, Wirtschafts- und Wehrfunktion anschaulich präsentiert, war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Der weitere Entstehungsprozess der Burganlage wird sicher mit Interesse verfolgt werden.

Sportseminare auf Kletterkurs

Foto: xxx

Foto: Marianne Casser

(casser) „Games and Ropes hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zu bewegen. Wir bieten Erlebnis- und Schulungsprogramme an, die Menschen als Einzelne fordern und soziale Prozesse innerhalb von Gruppen erlebbar machen. Games and Ropes gestaltet Veranstaltungen, die selbstbestimmte Entwicklungsimpulse für soziales Lernen fördern, Kommunikation anregen und bewusstseinsbildend in Richtung Kooperation -statt Konfrontation- wirken.“ (vgl. http://www.gamesandropes.de)

… und das konnten die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst aus den Sportseminaren I und II gemeinsam mit ihren Fachseminarleiterinnen Petra Hemme und Marianne Casser erleben. Außerschulische Lernstandorte kennenzulernen gehört zum Ausbildungsprogramm des Studienseminars. Die Grundsätze der Erlebnispädagogik und Ausschnitte aus dem Schulungsprogramm zur Teamentwicklung selbst zu erproben war für die TeilnehmerInnen zum Teil eine Herausforderung im sogenannten Niedrigseilgarten der Anlage in Kalkriese. So manche Strecke über abenteuerlich gespannte Drahtseile konnte ausschließlich in abgestimmter Teamarbeit überwunden werden. Gestellte Aufgaben und Spielformen ließen sich nur in vertrauensvoller Zusammenarbeit erledigen. Diese Gruppenerfahrungen, die Raum schaffen für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und Persönlichkeit, galt es zu erfahren und gilt es zukünftig an Lerngruppen in der Schule weiterzutragen. Weitere Fotos

Unbekannte Seiten eines Bildhauers – Die Grafiken von Paul Dierkes

SAMSUNG

Foto: A. von Döllen-Helmrich

(von döllen-helmrich) Die Lehreranwärterinnen der Faches Gestaltenden Werken besuchten das Museumsdorf Cloppenburg.

Die aktuelle Ausstellung „Unbekannte Seiten eines Bildhauers – Die Grafiken von Paul Dierkes“ erschlossen sich die Teilnehmerinnen durch die Pecha Kucha – Methode.

In Kleinstgruppen nahmen sie eine Bildauswahl vor, um daran nach dieser Methode über die Werke des Künstlers zu referieren. In einem Diskurs überlegten sie sich unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten dieser Methode im Fach Gestaltendes Werken.

Abschließend informierten sich die Lehreranwärterinnen in der Töpferei des Museumsdorfes über die Verarbeitung von unterschiedlichen Tonen, erkundigten sich über die Verwendung von Glasuren und tauschten ihre unterrichtlichen Kenntnisse im plastischen Bereich mit der Töpfermeisterin aus.

Pädagogikseminare besuchen Swin-Golf

Swin-Golfen als Aktivität einer Schulfahrt?

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

Iserloy. Gegen Ende dieses Halbjahres erhielten die LiVs der Pädagogikseminare III, IX und X des Studienseminars Vechta die Gelegenheit, zusammen mit ihren Fachseminarleitungen (Fr. Kaske, Hr. Heckmann u. Hr. Trubel) die neue Trendsportart Swin-Golf auf dem Gelände in Iserloy kennen zu lernen. Ziel war es, das Gelände und die Sportart hinsichtlich seiner Eignung für Klassen- und Schulfahrten zu testen. Dies ist aus pädagogischer Sicht besonders hinsichtlich der Förderung grundlegender Bildungs- und Erziehungsziele interessant.

Wie sich herausstellte, bietet Iserloy nicht nur sportliche Abwechslung, sondern ein Ausflug lässt sich durchaus mit weiteren bildungsrelevanten Zielen verbinden. So befindet sich das Swin-Golf-Gelände im Naturschutgebiet Wildeshauser Geest, in der sich zahlreiche Hünengräber und Grabhügel befinden. So auch in und um die Gemeinde Dötlingen, zu welcher die Bauernschaft Iserloy gehört, in der sich mehrere sehenswerte Großsteingräber befinden (u.a. das „Steingrab am Schießstand“, „Egypten“ und die „Gerichtsstätte“).

Anschließend lassen sich beim Swin-Golf, wie auch in anderen Sportarten, grundlegende Erziehungsziele fördern. Durch einen Ausflug mit der Klasse kann das Klassenklima spielerisch gefördert werden. Außerdem werden die Schüler für das Spiel in Kleingruppen eingeteilt und bewältigen zusammen die Herausforderungen des Abschlagens und Puttens. Auch besteht bei einer Schulfahrt die Möglichkeit für einen kleinen Wettstreit mit der Parallelklasse, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Die Spielbahnen sind zwar auf einem großen Gelände angeordnet, liegen jedoch relativ nah beieinander und lassen sich gut und ohne viele Hindernisse überblicken. Hält man sich mittig auf dem Gelände auf, lassen sich alle Spielbahnen schnell erreichen oder direkt einsehen. Die Aufsichtspflicht kann daher erfüllt werden.

Zu Beginn wurden die Regeln der Sportart unter fachkundiger Anleitung kurz aber verständlich erklärt, ehe die LiV sich in Kleingruppen auf dem naturnahen Areal selbstständig erproben durften. Auf 18 Spielbahnen unterschiedlicher Länge (75-250 Meter) mussten alle Beteiligten kleinere und größere Herausforderungen (Sandbunker und Baumgruppen) überwinden und dabei ihr Können unter Beweis stellen. Swin-Golf zeichnet sich durch die unkomplizierten Universalschläger, die größeren und weicheren Bälle sowie die naturnah belassene Anlage aus. Die Sportart ist außerdem für Nicht-Golfer und vor allem auch Kinder ab 6 Jahren geeignet, relativ preisgünstig und bietet sich daher für Schulklassen verschiedener Altersstufen an.

Weitere Informationen und Regeln finden sich auf www.swingolf-iserloy.de.
Nach Beendigung der Spielrunden und vor Abreise hatten alle dann noch die Gelegenheit sich bei kühlen Getränken im Landcafe zu stärken (welche alternativ auch im Bollerwagen mitgenommen werden können). „Swin-Golf ist eine tolle Herausforderung und gut für eine Schulfahrt geeignet“ war das abschließende Fazit vieler LiVs an diesem Tag.

Text: K. Hettlich
Weitere Fotos im geschützten Bereich

Besuch im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte

Foto: Maren Steuwer

Foto: Maren Steuwer

(schwarz/steuwer) Wie fühlt es sich an, Stimmen nur dumpf wahrzunehmen, Geräusche verzerrt zu empfangen oder Laute nur ungenau unterscheiden zu können?

Das konnten Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst der Pädagogikseminare VI und VII unter der Leitung von Frau Steuwer und Frau Schwarz bei einem Besuch im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Osnabrück selbst erfahren. Nach einer Einführung von Herrn Westerheide in die vielfältigen Angebote und Aufgabenbereiche des LBZH Osnabrück, durfte das Seminar an Hospitationen in den Klassen 1 bis 7 hautnah den speziellen Unterricht mit Hörgeschädigten erleben. In einer anschließenden Präsentation von Frau Sudendey wurde deutlich , wie wichtig das Wissen um das Hören und insbesondere die verschiedenen Formen der Hörschädigung ist. Hörhilfen wurden vorgestellt und Auswirkungen von Hörschädigungen konnten in Ansätzen selbst nachvollzogen werden.

So haben die Teilnehmer gelernt, dass Hörgeschädigte sich von Menschen mit anderen Beeinträchtigungen wesentlich durch die eingeschränkte Teilhabe an Kommunikation unterscheiden und deshalb die Verbesserung und Sicherstellung von Kommunikation der Schlüssel im Umgang zwischen Normalhörenden und Hörgeschädigten ist.

“Horizont Jawlensky” – Auf den Spuren von van Gogh, Matisse, Gauguin

Kunsthalle Emden LiV 2014 009

Foto: A. von Döllen-Helmrich

(von döllen-helmrich) Die Lehreranwärterinnen der Faches Kunst besuchten die Informationsveranstaltung der Kunsthalle Emden.

Die aktuelle Ausstellung „ Horizont Jawlensky. Auf den Spuren von van Gogh, Matisse, Gauguin“ wurde durch einen Rundgang mit Museumspädagogen vorgestellt. Im Selbstversuch erschlossen sich die Teilnehmerinnen durch die Pecha Kucha – Methode einzelne Themen (z. B. Mode, künstlerisches Werk Jawlensky, Portraits).

In Kleinstgruppen wählten sie eine Bilderfolge aus 20 Kunstwerken aus, brachten diese in eine sinnvolle Reihenfolge und stellten nach dieser Methode die Kunstwerke vor.

 Besonders sinnvoll erschien ein Vortrag, der in einem Dialog gehalten wurde.Abschließend unternahmen die Lehreranwärterinnen erneut einen Rundgang durch die Kunsthalle und nutzten das museumspädagogische Angebot „ Tape- Art“.