Archiv für den Monat: Februar 2015

Vom paradiesischen Apfelkuchen bis zum würzigen Passah-Lamm

Biblisches Kochen

Biblisches Kochen

Foto: Katrin Schwerdtfeger

(schwerdtfeger) Kürzlich trafen sich die beiden katholischen Religionsseminare in der Realschule Friesoythe, um sich mit dem Essen und der Gastfreundschaft in der Bibel zu beschäftigen. Um einem ganzheitlichen Ansatz gerecht zu werden, wurde natürlich auch gekocht: z.B. das Linsengericht, für das Esau sein Erstgeburtsrecht an Jakob verkaufte (Gen 25,34). Zu jeder Speise wurden passende Bibelstellen vorgetragen. Zwischen jedem Gang hielt eine Lehrkraft im Vorbereitungsdienst ein Kurzreferat über Speisevorschriften im AT und über das Essen bzw. die Gastfreundschaft im NT, denn für Jesus war das gemeinsame Essen ein sichtbares Zeichen des kommenden Reiches Gottes. Passende Lieder zu Anfang und am Ende rundeten das „biblische Mahl“ ab. In der Schule könnte solch eine Veranstaltung im Rahmen eines Projektes durchgeführt werden.

Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft

(casser) „Tatort Schule“ – Diese Überschrift hätte die Seminarsitzung der Pädagogikseminare V und VIII tragen können.

Beide Seminare trafen sich in der Oberschule Lastrup, um dort von Kriminalhauptkommissar Harald Nienaber, dem Koordinator für Prävention der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta über die Zusammenarbeit der Schule mit der Polizei und Staatsanwaltschaft informiert zu werden.

Neben dem Erlass des MK, der diese Zusammenarbeit einfordert, wurden Präventionskonzepte und vor allem Verhaltensempfehlungen/-regeln erörtert, die für Lehrkräfte im Falle eines Deliktes im Umfeld der Schule zu beachten sind. An erster Stelle steht dabei die Anzeigen- und Informationspflicht der Schule, welche über die Schulleitung auszuführen ist. Sobald Kenntnisse über beispielsweise Rohheitsdelikte (Körperverletzung), Diebstahl, Sachbeschädigung oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgestzt vorliegen, ist die Lehrkraft zur Meldung an die Schulleitung verpflichtet. Diese informiert dann die zuständige Polizeidienststelle. Aber auch der umgekehrte Weg, auf dem die Polizei die Schule über Delikte informiert, ist zur Gefahrenabwehr Bestandteil der Zusammenarbeit.

Ebenso wurden die präventiven polizeilichen Maßnahmen und die sogenannten Sofortmaßnahmen bei einem möglichen Schul-Amok in Form von Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte konkretisiert.

Nicht nur aus Gründen der grundlegenden Informationsvermittlung sind solche Veranstaltungen sinnvoll und notwendig. In dieser Sitzung wurde für viele der erste Kontakt zu einem Ansprechpartner der Institution Polizei geknüpft. So kann ein Vertrauensverhältnis zwischen Vertretern von Polizei und zukünftigen Lehrkräften wachsen, welches für die Entwicklung und Durchsetzung zielgerichteter Maßnahmen gegen Kriminalität, Gewalt und Drogenmissbrauch an Schulen wichtig ist.

Viele Fragen, die den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst auf der Seele brannten, konnten geklärt werden