Archiv für den Monat: Dezember 2016

Die Phänomene des Universums – Das Biologieseminar auf Erkundung

Foto: Esra Gentürk

Foto: Esra Gentürk

Das Biologieseminar besuchte kürzlich das “Universum Bremen”. Hierbei handelt es sich um ein Science Center, welches sich auf Naturwissenschaften spezialisiert hat. Das Konzept verfolgt selbstbestimmtes und handlungsorientiertes Lernen. Forschen und Entdecken stehen dabei im Mittelpunkt. Dieses soll durch die interaktive Auseinandersetzung mit den Exponaten geschehen, wodurch sich das Universum Bremen von einem naturkundlichen Museum unterscheidet – Anfassen ist ausdrücklich erwünscht!

In den drei Bereichen Technik, Natur und Mensch finden sich vielfältige Lernangebote, die motivierend und selbsterklärend dargeboten werden. Für das Biologieseminar waren die beiden Bereiche Natur und Mensch bedeutsam. Hier konnte man einen Sinnesparcour durchlaufen und sich dabei mit vielfältigen Phänomen auseinandersetzen, wie z. B. „Wie funktionieren unsere Augen?“, „Was wäre, wenn wir größere Ohren hätten?“ oder „Welche Möglichkeiten gibt es, um Einblicke in den menschlichen Körper zu erhalten?“. Ebenso spannend war der Bereich zum Thema Lernen und Denken. Hier bot sich die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen, indem man sich mit der eigenen Konzentrationsfähigkeit, dem Wahrnehmen eigener Gefühle und der eigenen Aufmerksamkeit auseinandersetzen konnte.

Im Bereich Natur konnte man neben biologischen Inhalten auch Themen aus dem Bereich Erdkunde erleben. Dazu zählen die Mechanismen der Plattentektonik, die Simulation eines Erdbebens oder auch Aufschlussreiches zum Thema Klima.

Neben dem eigenständigen Erkunden gab es auch eine Informationsveranstaltung im „Forscheratelier“. Diese wurde von Frau Dr. Schoor geleitet, die über die Geschichte und das Konzept des Universums Bremen informierte. Ebenso wurden die verschiedenen Angebote für den Besuch von Schulklassen vorgestellt. Das Fazit: Ein spannender Lernort zum Erforschen der Phänomene der Naturwissenschaften – für jung und alt.

Text und Foto: E. Gentürk