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Examensfeier des Studienseminars Vechta

Foto: Tino Trubel

(daßke) Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete in der großen Aula der Universität Vechta 46 Absolventinnen und Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst. Diese waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg sowie im Nordkreis Osnabrück eingesetzt.

Die Leiterin der Dienststelle, Maren Steuwer, griff in ihrer Abschlussrede das Motto auf, unter das die examinierten Lehrkräfte die Feier gestellt hatten: Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen (J. W. v. Goethe). Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die hohe Leistungsbereitschaft und stellte die damit verbundenen positiven Prüfungsergebnisse im Rahmen der absolvierten Staatsprüfungen besonders heraus – insbesondere vor dem Hintergrund, dass dies der erste Abschlussjahrgang war, der das Reformprojekt GHR 300 durchlaufen hat. Das Grußwort der Ausbildungsschulen sprach Rektor Werner Burwinkel als Leiter der Grundschule Erlte/Hagstedt. Er nahm in seinen Ausführungen die Besonderheiten der nun anstehenden Berufseinstiegsphase besonders in den Blick.

Begleitet wurde die Veranstaltung von musikalischen und medial aufbereiteten Darbietungen, die den Ablauf des Vorbereitungsdienstes für Anwärterinnen und Anwärter aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nahmen – u. a. eine Englischstunde mit dem Titel „This is (not) the yellow of the egg“ bis hin zum emotionalen Solobeitrag von Tabea Treichel mit „You raise me up“, begleitet von Tino Trubel am Flügel.

Folgende Absolventinnen und Absolventen wurden verabschiedet:

Meike Behne, Beret Behrens, Marina Belfqih, Carolin Bergner, André Boots, Stefanie Borchardt, Katharina Bräunling, Kerstin Budde, Friederike Buhr, Caroline Dierkes, Lea Dietrich-Möller, Alina Ennen, Anne Gößling, Laura Harms, Thomas Japs, Judith Kampers, Luisa Kleine Bornhorst, Svea Marie Kuhna, Mareike Markus, Robin Meiners, Annabelle Mittler, Simone Prang, Merle Maria Ratermann, Stefanie Rösener, Melanie Sakowski, Alischa Sander, Judith Schlaphorst, Marie Schmedes, Michèle Schulz, Jennifer Sekler, Anna-Lena Sommer, Anne-Marieke Stelling, Maike Stratmann, Anna-Lena Sube, Meike Thyen, Tabea Treichel, Janine Katharina Tyzak, Lena van der Werp, Ines Vaske, Nils Vor den Tharen, Henning Vorbrink, Ina Wallschlag, Vera Wehebrink, Franziska Wieghaus, Sebastian Willen sowie Verena Wübbelmann.

Fotos: Tino Trubel
Alle hier dargestellten Fotos und weitere Impressionen von der Feierstunde finden Sie im passwortgeschützten Bereich LIVD in hoher Auflösung.

Soziales Lernen beim Swin-Golf

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

(trubel) Die pädagogischen Seminare 3 (Trubel), 4 (Heckmann), 5 (Obermeyer), 8 (Casser) und 9 (Kaske) führten kürzlich ihre Seminar-veranstaltung auf dem Gut Vehr in Quakenbrück durch, um den Gutshof mit seiner großen Swin-Golf-Anlage auf Eignung als außerschulischen Lernort zu überprüfen.

Das Gut Vehr ist für einen Großteil aller Schülerinnen und Schüler der Landkreise Vechta und Cloppenburg aufgrund der guten Verkehrsanbindung in unter einer Stunde mit einem Bus preisgünstig erreichbar und somit auch für Tagesfahrten geeignet. Auf dem großen, gepflegten Gutshof stehen für jede Wetterlage Außen- und Innenplätze zur Verfügung, um ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen.

Vor der Benutzung der Swin-Golf-Anlage erfolgt eine professionelle Einweisung in die Benutzung des Spielgerätes, wobei auch Sicherheitsaspekte ausführlich angesprochen und in praktischen Übungen behandelt werden. Trotz der guten Verkehrsanbindung befinden sich rund um das Gelände keine vielbefahrenen Straßen. Das Gelände ist darüber hinaus so großzügig angelegt, dass es fast unmöglich ist, Golfbälle vom Gelände zu schlagen. Alle Spielgeräte werden gestellt.

Swin-Golf kann im Gegensatz zum traditionellen Golf in Alltagskleidung gespielt werden, so dass keine Kosten für spezielle Kleidung entstehen. Da nur wenige Unterstellmöglichkeiten im Spielgelände vorhanden sind, empfiehlt es sich, bei entsprechender Witterung für Regen- oder Sonnenschutz zu sorgen.

Beim Swin-Golf-Spielen steht die Stärkung der sozialen Kompetenzen (im Spiel) im Vordergrund. Spielgruppen können leistungsheterogen oder leistungshomogen aufgestellt werden. Stärkere Schüler können als Helfer/Unterstützer fungieren, um beispielsweise einen Gruppensieg zu ermöglichen. Swin-Golf erfordert grundsätzlich keine besondere sportliche Fitness, wodurch auch bei leistungsschwächeren Schülern im Fach Sport Erfolge erzielt werden können. Damit das Spiel gerecht und erfolgreich gespielt werden kann, müssen Regeln thematisiert und befolgt werden. Für fachspezifisches Lernen konnten für die Fächer Mathematik, Deutsch, Sachunterricht/Geschichte, Biologie, Kunst und Sport Aufgaben gefunden werden, deren Umsetzung erst am außerschulischen Lernort praktisch erfahrbar wird.

Ergänzt werden könnte die Fahrt zum Gutshof durch einen Besuch des Ortes Quakenbrück. Hier leitet beispielsweise der sogenannte „Poggenpad“ („Froschweg“) den Weg zu Sehenswürdigkeiten, wie historischen Fachwerkhäusern, Kirchen und dem Stadtmuseum, die das Ortsbild prägen und zahlreiche Lehr- und Lerninhalte für die o.g. Unterrichtsfächer bieten.

Geocaching als Unterrichtsinhalt

Foto: Maria Wingbermühle

Foto: Maria Wingbermühle

Die Teilnehmer/innen des dritten pädagogischen Seminars setzten sich unter der Leitung von Herrn Trubel mit Geocaching auseinander und erprobten diese Aktivität auf Unterrichtstauglichkeit.

Geocaching ist eine Outdoor-Schatzsuche in der realen Welt, bei der ein Smartphone, ein Tablet-PC oder ein GPS-Gerät zum Einsatz kommt. Ziel des Geocachings ist das Auffinden eines so genannten Geocache-Behälters, ein versteckter Schatz, der z.B. Dinge enthält, die getauscht werden können. Es gibt Cache-Behälter in unterschiedlichen Größen: große Metallkisten, Filmdosen, Marmeladengläser oder Tupperdosen. Die Geocaches sind nach unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, bezüglich des Geländes und der Schwierigkeit des Auffindens kategorisiert. Für Anfänger eignen sich am besten die niedrigen Schwierigkeitsstufen.

Unterrichtsrelevanz erlangt das Thema unter anderen dadurch, dass zahlreiche Kompetenzen geschult werden können:
Soziale Kompetenzen: Gemeinsames Suches und Lösen von Aufgaben;
Personale Kompetenzen: Übernahme von Verantwortung in der Gruppe, Stärkung des Selbstbewusstseins, Schulung der Raumvorstellung;
Fachliche Kompetenzen: Erleben der Natur, Schulung geographischer Kenntnisse, Sinnentnehmendes Lesen, Weitergabe von Bildungsinhalten;
Methodische Kompetenzen: Sinnvoller Umgang mit GPS-Geräten und Smartphones

In dieser Seminarveranstaltung navigierten die Seminarteilnehmer/innen mithilfe ihrer Smartphones zu bestimmten Koordinaten unterschiedlicher Geocache-Typen. Bei der Erprobung konzentrierte man sich vor allem auf den traditionellen Geocache mit nur einer Station. Fazit der Seminarveranstaltung: Das gemeinsame Suchen der Schatzkisten ist nicht nur spannend, sondern auch lehrreich, unterhaltsam und mit viel Freude verbunden.

Text: F. Hildebrand, S. Hippel, S. Schifner