{"id":32,"date":"2022-08-29T17:48:00","date_gmt":"2022-08-29T15:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/?p=32"},"modified":"2022-12-22T10:27:34","modified_gmt":"2022-12-22T09:27:34","slug":"ehemalige-seminarleiterin-anne-schwarz-schaetzt-das-strukturierte-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/ehemalige-seminarleiterin-anne-schwarz-schaetzt-das-strukturierte-arbeiten\/","title":{"rendered":"Ehemalige Seminarleiterin Anne Schwarz sch\u00e4tzt das strukturierte Arbeiten"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/20220429-AnneSchwarz.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/20220429-AnneSchwarz-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62\" width=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/20220429-AnneSchwarz-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/20220429-AnneSchwarz-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/20220429-AnneSchwarz-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/20220429-AnneSchwarz-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/www.studienseminar-vechta.de\/hp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/20220429-AnneSchwarz.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Annerose Schwarz<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>(trubel-banke) Seit 2005 hat Anne Schwarz am Vechtaer Studienseminar gearbeitet. Dabei leitete sie sowohl ein Fachseminar f\u00fcr Englisch als sp\u00e4ter auch ein P\u00e4dagogikseminar. Die ehemalige Lehrerin der Dammer Hauptschule ist nun in den Ruhestand gegangen. In einem Gespr\u00e4ch blickt sie zur\u00fcck auf ihre Zeit am Studienseminar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anne, woran erinnerst du dich besonders gerne, wenn du an deine Arbeit am Studienseminar denkst? <\/strong>Vor allem denke ich gerne an die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen zur\u00fcck. Wir alle hatten zu jeder Zeit das gleiche Ziel, n\u00e4mlich zu vermitteln, wie guter Unterricht funktioniert. Diese Gemeinsamkeit f\u00fchrte zu \u00e4u\u00dferst konstruktiven Gespr\u00e4chen \u2013 zum Beispiel bei gemeinsamen Unterrichtsbesuchen*. Diesen Austausch von Gedanken habe ich immer als sehr bereichernd empfunden. \u2013 Au\u00dferdem hat es mir immer viel Freude gemacht, dass ich meine Seminargestaltung mit meiner eigenen Handschrift versehen konnte. Mein subjektives Handeln und Empfinden durften immer auch eine Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und wenn du an die Zusammenarbeit mit den LiVD denkst, was war dir dabei wichtig? <\/strong>Mein Steckenpferd in der Ausbildung der LiVD war vor allem der Aspekt der \u201eStrukturierung\u201c. Meine Grund\u00fcberzeugung ist, dass die Logik einer Unterrichtsstunde eine wesentliche Rolle spielt. Das Gehirn der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler kann dem Unterricht dann besser folgen, wenn eindeutig eine Struktur erkennbar ist, als wenn eine willk\u00fcrliche Abfolge von Unterrichtsschritten durchlaufen wird. Daher war immer mein Motto: \u201eWenn wir gehirngerecht arbeiten wollen, m\u00fcssen wir strukturiert arbeiten.\u201c \u2013 Nicht zuletzt spielt aber auch ein weiterer Aspekt eine Rolle, den ich mit den LiVD stetig thematisiert habe. Das Talent zur Empathie einer Lehrkraft, also die F\u00e4higkeit, sich auf unterschiedlichsten Ebenen in die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hineinzuversetzen, kann den Unterricht erheblich bereichern. Und auf diese Karte habe ich auch in meiner Beratungst\u00e4tigkeit sowie in meinem eigenen Unterricht immer wieder gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bei all den Aufgaben, die du im Studienseminar bewerkstelligt bist, welche davon war f\u00fcr dich besonders herausfordernd? <\/strong>Ganz klar war dies der \u00dcbergang von einem Englisch-Fachseminar, das ich zu Beginn meiner T\u00e4tigkeit am Studienseminar geleitet habe, hin zur Leitung eines P\u00e4dagogikseminars. Die Didaktik eines Faches, in meinem Fall also Englisch, ist etwas sehr Konkretes, Greifbares und damit auch eindeutig zu \u00fcberpr\u00fcfen. Hat eine LiVD also die didaktischen Grundregeln seines Faches im Blick, ist schon einmal ein wichtiges St\u00fcck des Weges zu gutem Unterricht bedacht. Im Bereich der P\u00e4dagogik habe ich mich immer gefragt, ob dieser eventuell zu ideologisch belegt ist oder zu schwammig. So war es mir hier auch wichtig, evidenzbasiert zu arbeiten, so dass ich am liebsten Studienergebnisse herangezogen habe, die gewisse Unterrichtsentscheidungen belegen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und was hast du dir f\u00fcr die Zeit deines Ruhestandes vorgenommen? <\/strong>Ich k\u00fcmmere mich jetzt mit Leidenschaft um die Gestaltung von Haus und Garten und verbringe gerne viel Zeit mit meinem Enkelkind. Dar\u00fcber hinaus m\u00f6chte ich alles auf mich zukommen lassen. Denn nach den langen Jahren des beruflichen Planens und Organisierens w\u00e4re ich offen daf\u00fcr, mich noch einmal von etwas ganz Neuem finden zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>*Bei gemeinsamen Unterrichtsbesuchen werden die Lehrkr\u00e4fte im Vorbereitungsdienst gleichzeitig von einem Fachseminarleiter und einem P\u00e4dagogikseminarleiter besucht.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(trubel-banke) Seit 2005 hat Anne Schwarz am Vechtaer Studienseminar gearbeitet. Dabei leitete sie sowohl ein Fachseminar f\u00fcr Englisch als sp\u00e4ter auch ein P\u00e4dagogikseminar. 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