Archiv für den Monat: Mai 2017

Das Museumsdorf Cloppenburg als außerschulischer Lernstandort

Foto: Studienseminar

(wübbelmann) Ein Besuch im Museumsdorf Cloppenburg ermöglichte kürzlich Anwärter/innen der Pädagogikseminare von Frau Kaske, Frau Neumann und Frau Obermeyer nicht nur einen Blick zurück in die Vergangenheit, in der Schüler/innen noch auf Schiefertafeln schrieben und der Rohrstock zum Schulalltag gehörte, sondern auch einen Einblick in die vielfältigen pädagogischen Angebote des Museumsdorfs.

Diese reichen von Angeboten für Grundschüler, die ihre Dorfschulreife erwerben können über die Erfahrung, mit Gänsekiel und Tintenfass zu schreiben, bis hin zum gemeinsamen Backen von Brot, wie es noch vor Jahrhunderten hergestellt wurde (Vom Korn zum Brot). Mit einer Führung durch das Museumsdorf sowie dem sich anschließenden Workshop Essen wie damals konnten die Anwärter/innen sich selbst einmal in schon fast vergessene Zeiten mitnehmen lassen. Mit jährlich über 50.000 Schüler/innen unter den Besuchern (Flyer des Museumsdorfs: Pädagogische Angebote) ist das Museumsdorf Cloppenburg eine gern genutzte Möglichkeit, Lernende mit handlungsorientierten Angeboten selbst die Vergangenheit nachempfinden zu lassen.

Insofern bot der Besuch des Museumsdorfs für die Anwärter/innen eine geeignete Gelegenheit, pädagogische Angebote kennenzulernen und diese gegebenenfalls zukünftig in den eigenen Schulalltag zu integrieren.

Fotos: S. Kaske

Augenschmaus in der Artothek

Foto: Agnes von Döllen-Helmrich

Kunstseminar besucht die Artothek im Rathaus Vechta

(von döllen-helmrich) Einen Einblick über die heimische und regionale Kunstszene verschafften sich die Lehreranwärterinnen des Kunstseminars in der Artothek Vechta. Herr Fischer aus der Kulturabteilung informierte über die Entstehung und Zielsetzung der seit über 25 Jahren bestehenden Einrichtung in Vechta (http://www.vechta.de/Kultur/Artothek.aspx).

Kunstwerke aller Art und für jeden Geschmack sind in der Artothek kostenlos auszuleihen. Die Sammlung bietet über 300 Exponate aus den Bereichen Grafik, Druckgrafik, Malerei sowie einige Plastiken an.

Nach einer intensiven Betrachtung der vielfältigen Kunstwerke vor Ort zeigten sich die Teilnehmerinnen des Kunstseminars beeindruckt und sprachen von einem überaus positiven Augenschmaus. Sie werden die Institution nutzen, um Bild-Originale exemplarisch in den Kunstunterricht zu integrieren, so dass Schülerinnen und Schüler über die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler vor Ort informiert sind.