Archiv für den Monat: Juni 2019

Spannenden Phänomenen aus Naturwissenschaften und Technik auf der Spur – Besuch der Wissenswerkstatt in Diepholz

Foto: Sabrina Dörfler

(gerdes) Zum Abschluss des Ausbildungshalbjahrs besuchten die drei Fachseminare Sachunterricht gemeinsam die Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e.V. in Diepholz, einen außerschulischer Lernort unter der Leitung von Dr. Heike Papst mit Schwerpunkt Naturwissenschaften und Technik für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren.

Im Fokus des dreistündigen Besuchs standen die Phänomene “Aggregatzustände des Wassers / Rückstoß”, “Strom/Vibration” und “Robotik/Programmieren”, die die angehenden Lehrkräfte in den entsprechenden Programmen „Dem Wasser auf der Spur – Kerzendampfer“, „Mit Strom wird’s spannend – Motorisierte Putzmaus“ und „Faszinierende Technik – Programmieren mit Lego WeDo (für Grundschulen)“ handelnd erfahren konnten.

Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Fachs Sachunterricht waren begeistert vom naturwissenschaftlich-technischen Arbeiten und Forschen und zogen ein äußerst positives Resümee hinsichtlich der mehrperspektivischen Vernetzung an diesem außerschulischen Lernort.

Fotos: Sabrina Dörfler

„Heute machen wir blau …“ – Besuch im Museumsdorf Cloppenburg

Fotos: Sandra Obermeyer

(obermeyer) Eine Veranstaltung der besonderen Art erlebten die pädagogischen Seminare von Frau Neumann und von Frau Obermeyer bei einem Besuch des Museumsdorfs in Cloppenburg.

Das Themenfeld „außerschulische Lernorte“ wurde im Vorfeld unter rechtlichen Aspekten entsprechend eruiert. Vor Ort wurden dann konkrete Angebote für Schulklassen genauer unter die Lupe genommen, praktisch erprobt und im Hinblick auf eine Eignung im schulischen Kontext untersucht.

Bei dem Workshop „Blaues Wunder“ erfuhren die Teilnehmer/innen, dass blaugefärbte Stoffe im 18. und 19. Jahrhundert ein Zeichen von Wohlstand waren und lernten mehr über die Technik des Blaufärbens. Sie besuchten das Wohnhaus eines Schmieds und Färbers sowie eine Färberwerkstatt und bekamen viele Einblicke in das damalige Leben von Meistern und Lehrlingen. Es wurde außerdem ein Stoffbeutel nach eigenem Design erstellt und die Herkunft vieler Sprichwörter, wie „blaumachen“, „das Wasser bis zum Hals stehen haben“, „den Bach runtergehen“ und „etwas auf der hohen Kante haben“ erklärt.

Die Teilnehmer/innen des Workshops „Pottbäcker und Kannengießer“ erstellten einen Teelöffel und erhielten ebenfalls viele Einblicke in das damalige Leben und Wirken der Menschen. Sie erfuhren mehr über die Entwicklung der Esskultur im Oldenburger Münsterland, z. B., dass ein Essen beendet war, sobald der Herr des Hauses den Löffel niederlegte. Dann ging es an das Gießen eines Löffels aus Zinn, welcher erst gegossen und dann abgeschliffen wurde. Zuletzt wurden die Initialen auf diesem eingeprägt und der Löffel somit personalisiert.

Nach einem Rundgang und einer Stärkung beim typischen Museumsdorf-Brot entließen Frau Neumann und Frau Obermeyer die Teilnehmer/innen mit selbstgefärbten Stoffbeuteln und Teelöffeln sowie mit vielen neuen Erfahrungen und Informationen in eine nicht „blaue“ Woche.

Exkursion zum „Kreativzentrum Holz“

Fotos: Lena Stork

(von Döllen-Helmrich) Die Teilnehmerinnen des Fachseminars Gestaltendes Werken aus dem Studienseminar Vechta erweiterten ihre berufliche Fachkompetenz in Theorie und Praxis, indem sie sich im Kreativzentrum – ehemals Schnitzstube Nienburg – über die Möglichkeiten im Umgang mit Holz informierten.

Nach einer Besichtigung des skulpturengefüllten Gartens und der umfangreich ausgestatteten Werkstatt gestalteten die Teilnehmerinnen unterschiedliche Frühstücksbrettchen. Diese wurden mit einem “Brennpeter” motivisch ausgearbeitet. Bei der anschließenden Brotzeit kamen diese gleich zum Einsatz. Selbst das Gemüse wurde dafür schnitzend bearbeitet: Aus Möhren entstanden Leckereien in Herz- und Sternform.

Erfüllt von der netten Atmosphäre in der Holzwerkstatt traten alle Lehreranwärterinnen bereichert für zukünftige Werkstunden den Heimweg nach Vechta an.