Archiv für den Monat: Juli 2019

Staunen mit Psalm 104 – Die Schöpfung erleben und bewahren

Foto: Katrin Schwerdtfeger

(roling) Passend zum Ende des Schuljahres und dem Beginn der bevorstehenden Sommerferien durften die katholischen Religionsseminare die Natur im Rahmen eines Schöpfungsspaziergangs auf besondere Weise erleben und neu entdecken.

Zur Vorbereitung wurden allen Seminarteilnehmer/innen zunächst zentrale theoretische Grundlagen der Schöpfungstheologie im Zusammenhang mit schulischen Herausforderungen vergegenwärtigt. Im Anschluss daran durften sich alle Teilnehmenden gemeinsam nach Welpe zum Schöpfungsspaziergang begeben.

Das Fundament dafür bildete Psalm 104, der Bewunderung, Dankbarkeit und Freude gegenüber Gottes Schöpfung zum Ausdruck bringt. Anhand mehrerer Stationen sollten dabei – in Bezug zum Psalmtext – alle Sinne durch bewusstes Wahrnehmen der Schöpfung angeregt werden.

So führte der Schöpfungsspaziergang alle Teilnehmenden von einem Gespräch mit einem Sonnenstrahl und dem Einatmen von Sonnenstrahlen über eine partnerschaftlich durchgeführte „Blindenführung“ durch den Wald bis hin zur bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Atmung (in Zusammenhang mit zahlreichen Seifenblasen). Dabei sollten diese und weitere meditative Elemente – wie eine Wasser-Meditation und die gezielte Wahrnehmung der Umgebung (Wärme, Kälte, Geräusche, Gerüche, Bodenbeschaffenheiten, Lichtverhältnisse, Pflanzenarten) – Raum für die eigenen Gefühle und das Alleinsein (mit sich, der Natur und mit Gott) sowie für die Gemeinschaft bieten: Erfahrungen, die später gewinnbringend in die eigene religionspädagogische Arbeit einfließen werden.

Durch die musikalische Begleitung, strahlenden Sonnenschein und die gelungene Vorbereitung wurde der Schöpfungsspaziergang für alle Beteiligten zu einem ganz besonderen Erlebnis, das mit einem gemeinsamen Picknick und der Verabschiedung der diesjährigen Absolventinnen endete.

Fotos: Katrin Schwerdtfeger

Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig – Verabschiedung von 50 angehenden Lehrkräften im Studienseminar Vechta

Foto: Tino Trubel

(daßke) Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete kürzlich in der Aula der Geschwister-Scholl-Oberschule Vechta 49 Absolventinnen und Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst sowie eine Quereinsteigerin mit berufsbegleitender Qualifizierung. Alle waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg sowie im Südkreis Osnabrück eingesetzt. Die Leiterin der Dienststelle, Maren Steuwer, griff in ihrer Abschlussrede das von den Absolventinnen und Absolventen gewählte Zitat des Schweizer Professors Jürg Meier auf: „Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig“ und verwendete dieses als Metapher, um Herausforderungen und Chancen des Vorbereitungsdienstes genauer zu identifizieren. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die hohe Leistungsbereitschaft und stellte die damit verbundenen positiven Prüfungsergebnisse im Rahmen der absolvierten Staatsprüfungen besonders heraus, die dieses Mal besonders positiv ausfielen. Erstmals wurden auch diejenigen Auszubildenden besonders geehrt, die ihre Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweitsprache (DaZ)“ erfolgreich abgeschlossen haben.

Die Verabschiedung begann mit einer ökumenischen Andacht in der Kirche am Campus, die unter dem Motto „Umsteigen auf ein neues Schiff“ stand und von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst gestaltet wurde. Das Grußwort der Ausbildungsschulen sprach Rektorin Barbara Arlinghaus als Leiterin der Grundschule Langförden. Sie nahm in ihren Ausführungen die Besonderheiten der nun anstehenden Berufseinstiegsphase aus Schulleitungsperspektive kurzweilig in den Blick. Begleitet wurde die Veranstaltung von vielfältigen Darbietungen, die den Ablauf des Vorbereitungsdienstes für Anwärterinnen und Anwärter aus unterschiedlichen Perspektiven aufgriffen. Diese begannen mit einer musikalischen Begrüßung der „Busking for Biscuits“ und wurden mit Tschaikowskys „Trepak“ fortgesetzt. Hierbei war auch die Aktivität des Publikums in besonderer Weise gefragt. In der Folge konnte geklärt werden, „was Lehrer nach der Schule machen …“. Abschließend stellten alle Beteiligten ihr Wissen bei „Wer weiß denn sowas?“ unter Beweis.

Folgende Absolventinnen und Absolventen wurden verabschiedet:

Katharina Ahring, Annika Ahrling, Enes Alcibuga, Maike Bahlmann, Niklas Ballmann, Anna Bensberg, Jonas Blanke, Friederike Böckmann, Mandy Cordes, Cengizhan Demir, Dana Dorn, Ines Dumstorff, Lisa Egert, Lisa Elbers, Tanja Framme, Timo Gänsler, Lisa Gels, Tanja Goas, Maike Groenewold, Christine Hackmann, Inga Hartmann, Franziska Kerlfeld, Jasmin Kiener, Marlene Kitzler, Lisa Kleine Lamping, Rieke Koch, Kathrin Krebeck, Thomas Lamping, Vanessa Lehmann, Wiebke Loch, Gerd Lübbe, Bernadette Lüers, Eva Möhlmann, Steffen Molde, Anna Muhle, Nicola Maria Niehues, Jessica Nuxoll, Franziska Olliges, Julia Ording, Mia Pinto da Silva, Lara-Maria Reinermann, Sylvia Reinink, Sharina Riesenbeck, Katrin Roling, Elena Rumker, Nina Schelze, Ramona Schrandt, Jana Siemers, Annika Söhl sowie Annemarie Zurborg

auf dem Foto: Seminarrektorin Maren Steuwer (rechts), Seminarkonrektor Detlev Daßke (vordere Reihe 8. von rechts)

Fotos: Tino Trubel