Besuch im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte

Foto: Maren Steuwer

Foto: Maren Steuwer

(schwarz/steuwer) Wie fühlt es sich an, Stimmen nur dumpf wahrzunehmen, Geräusche verzerrt zu empfangen oder Laute nur ungenau unterscheiden zu können?

Das konnten Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst der Pädagogikseminare VI und VII unter der Leitung von Frau Steuwer und Frau Schwarz bei einem Besuch im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Osnabrück selbst erfahren. Nach einer Einführung von Herrn Westerheide in die vielfältigen Angebote und Aufgabenbereiche des LBZH Osnabrück, durfte das Seminar an Hospitationen in den Klassen 1 bis 7 hautnah den speziellen Unterricht mit Hörgeschädigten erleben. In einer anschließenden Präsentation von Frau Sudendey wurde deutlich , wie wichtig das Wissen um das Hören und insbesondere die verschiedenen Formen der Hörschädigung ist. Hörhilfen wurden vorgestellt und Auswirkungen von Hörschädigungen konnten in Ansätzen selbst nachvollzogen werden.

So haben die Teilnehmer gelernt, dass Hörgeschädigte sich von Menschen mit anderen Beeinträchtigungen wesentlich durch die eingeschränkte Teilhabe an Kommunikation unterscheiden und deshalb die Verbesserung und Sicherstellung von Kommunikation der Schlüssel im Umgang zwischen Normalhörenden und Hörgeschädigten ist.