Kreative Bibelarbeit – eine gemeinsame Veranstaltung der Religionsseminare

Foto: A. Ennen

Der kreative und schüleraktivierende Umgang mit dem tradierten „Buch der Bücher“ will geübt sein. Um ihre Fähigkeiten in diesem Bereich weiter auszubauen und neue Ideen zu erlangen, begrüßten die Religionsseminare des Studienseminars Vechta kürzlich Herrn Hartmut Schwarz von der Arbeitsstelle für Religionspädagogik in Oldenburg.

Im Rahmen einer konfessionell-kooperativen Seminarveranstaltung des evangelischen Seminars und der katholischen Seminare stellte Herr Schwarz interessante Impulse aus dem Bereich der kreativen Bibelarbeit vor. In diesem Zusammenhang lieferte er zahlreiche anschauliche Beispiele für einen anregend gestalteten Unterricht über, mit und an der Bibel. Zusätzlich beantworte er Fragen, wie „Wie erzähle ich Bibelgeschichten kindgerecht?“ oder „Wie mache ich den Schülerinnen und Schülern deutlich, dass es sich um besondere Geschichten handelt?“. Darüber hinaus gab es Tipps zum Umgang mit der Schülerfrage „War das wirklich so?“.

Als wichtigste Voraussetzung in Bezug auf alle diese Fragen riet Herr Schwarz zur Authentizität der Lehrperson sowie zur Herstellung eines Lebensweltbezugs. Dies gelänge beispielsweise durch das Erzählen einer sinnbildlichen Geschichte, die Parallelen zu der Bibelgeschichte aufweise. Anhand der „Emmaus-Geschichte“ wurde Besagtes eindrucksvoll demonstriert. Mit einem großen Repertoire an Materialien, Buchempfehlungen und praktischen Umsetzungstipps konnte er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in seinen Bann ziehen und ihnen neue Impulse für den unterrichtlichen Einsatz an die Hand geben.

Die Sitzung bot insgesamt eine Vielzahl an Möglichkeiten für die kreative Bibelarbeit im Unterricht und erwies sich als gelungene Kooperationsveranstaltung der Religionsseminare.

Text/Foto: A. Ennen