Pädagogikseminare besuchen Swin-Golf

Swin-Golfen als Aktivität einer Schulfahrt?

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

Iserloy. Gegen Ende dieses Halbjahres erhielten die LiVs der Pädagogikseminare III, IX und X des Studienseminars Vechta die Gelegenheit, zusammen mit ihren Fachseminarleitungen (Fr. Kaske, Hr. Heckmann u. Hr. Trubel) die neue Trendsportart Swin-Golf auf dem Gelände in Iserloy kennen zu lernen. Ziel war es, das Gelände und die Sportart hinsichtlich seiner Eignung für Klassen- und Schulfahrten zu testen. Dies ist aus pädagogischer Sicht besonders hinsichtlich der Förderung grundlegender Bildungs- und Erziehungsziele interessant.

Wie sich herausstellte, bietet Iserloy nicht nur sportliche Abwechslung, sondern ein Ausflug lässt sich durchaus mit weiteren bildungsrelevanten Zielen verbinden. So befindet sich das Swin-Golf-Gelände im Naturschutgebiet Wildeshauser Geest, in der sich zahlreiche Hünengräber und Grabhügel befinden. So auch in und um die Gemeinde Dötlingen, zu welcher die Bauernschaft Iserloy gehört, in der sich mehrere sehenswerte Großsteingräber befinden (u.a. das „Steingrab am Schießstand“, „Egypten“ und die „Gerichtsstätte“).

Anschließend lassen sich beim Swin-Golf, wie auch in anderen Sportarten, grundlegende Erziehungsziele fördern. Durch einen Ausflug mit der Klasse kann das Klassenklima spielerisch gefördert werden. Außerdem werden die Schüler für das Spiel in Kleingruppen eingeteilt und bewältigen zusammen die Herausforderungen des Abschlagens und Puttens. Auch besteht bei einer Schulfahrt die Möglichkeit für einen kleinen Wettstreit mit der Parallelklasse, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Die Spielbahnen sind zwar auf einem großen Gelände angeordnet, liegen jedoch relativ nah beieinander und lassen sich gut und ohne viele Hindernisse überblicken. Hält man sich mittig auf dem Gelände auf, lassen sich alle Spielbahnen schnell erreichen oder direkt einsehen. Die Aufsichtspflicht kann daher erfüllt werden.

Zu Beginn wurden die Regeln der Sportart unter fachkundiger Anleitung kurz aber verständlich erklärt, ehe die LiV sich in Kleingruppen auf dem naturnahen Areal selbstständig erproben durften. Auf 18 Spielbahnen unterschiedlicher Länge (75-250 Meter) mussten alle Beteiligten kleinere und größere Herausforderungen (Sandbunker und Baumgruppen) überwinden und dabei ihr Können unter Beweis stellen. Swin-Golf zeichnet sich durch die unkomplizierten Universalschläger, die größeren und weicheren Bälle sowie die naturnah belassene Anlage aus. Die Sportart ist außerdem für Nicht-Golfer und vor allem auch Kinder ab 6 Jahren geeignet, relativ preisgünstig und bietet sich daher für Schulklassen verschiedener Altersstufen an.

Weitere Informationen und Regeln finden sich auf www.swingolf-iserloy.de.
Nach Beendigung der Spielrunden und vor Abreise hatten alle dann noch die Gelegenheit sich bei kühlen Getränken im Landcafe zu stärken (welche alternativ auch im Bollerwagen mitgenommen werden können). „Swin-Golf ist eine tolle Herausforderung und gut für eine Schulfahrt geeignet“ war das abschließende Fazit vieler LiVs an diesem Tag.

Text: K. Hettlich
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