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Fachseminar Biologie zu Besuch im Umweltzentrum Oldenburger Münsterland

Foto: Bettina Müller-Link

(müller-link) Kürzlich besuchte das Fachseminar Biologie, unter der Leitung von Frau Müller-Link, das Umwelt- und Bildungszentrum in Stapelfeld. Dabei handelt es sich um einen anerkannten außerschulischen Lernstandort, welcher sowohl Erwachsenenbildung als auch verschiedene Projekte im Rahmen der Schulpädagogik anbietet. Neben dem sinnlichen Erlebnis und der praktischen Erfahrung sind die inhaltliche Erkenntnis und die nachhaltige Bildung das oberste Ziel der Einrichtung. Workshops werden hierfür zu unterschiedlichen Themen angeboten, die einerseits für die Primarstufe geeignet sind, jedoch auch für die Sek. I und Sek. II ausgeweitet und vertieft werden.

Die Seminarteilnehmer/innen durften erfahren, wie ein Workshop mit einer Schulklasse zum Thema „Ameise“ und „Schleiereule“  aussehen kann. Dazu wurde zunächst in einem kurzen Vortrag zur Ameise auf das Thema eingestimmt. In einer Stationenarbeit erschließen die Schülerinnen und Schüler dann die verschiedenen Inhalte rund um die Ameise. Besonders spannend waren die Beobachtungen am Formicarium. Dabei wurden den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst die Aufzucht und die Haltung von Ameisenarten erläutert, außerdem wurden die positiven Aspekte für den eigenen Unterricht durch das Anlegen eines solchen Formikariums verdeutlicht.

Die Stationenarbeit zur Schleiereule war ebenso spannend. Die Untersuchung eines Eulengewölles stand hierbei im Fokus. Die eigene Untersuchung des Gewölles lieferte Erkenntnisse über die gefressene Mäuse-Art und stellte für die Teilnehmer/innen eine spannende Untersuchung dar. Schülerinnen und Schüler haben erneut die Chance, an verschiedenen Stationen handlungsorientiert und durch die Arbeit am Modell mehr über die Lebensweise der Schleiereule zu erfahren.

Im zweiten Teil des Seminars wurde den angehenden Lehrkräften der Sukzessionsgarten vorgestellt. Die sukzessive Entwicklung von Pflanzen-, Tier- und Pilzgesellschaften wurde anhand dieses Gartens verdeutlicht. Das Durchschreiten des Gartens stellte entdeckerisch die zeitliche Abfolge der Entwicklung dar. Im Vordergrund standen hierbei die nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung.

Im anschließenden Austausch wurde hervorgehoben, dass das Bildungszentrum als außerschulischer Lernort lohnenswert ist. Nicht nur für die unteren Klassenstufen werden die Themen spannend aufbereitet, auch für die Sekundarstufe I lohnt sich ein Ausflug nach Stapelfeld.

Bildungsprogramme können unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.ka-stapelfeld.de/images/module/katholische-akademie-stapelfeld-jahresprogramm-2019.pdf.

Fotos: Bettina Müller-Link

Verabschiedung verdienter Fachseminarleitungen

Foto: Tino Trubel

(daßke) Am Studienseminar Vechta wurden kürzlich zwei Fachseminarleitungen durch Seminarkonrektor Detlev Daßke verabschiedet, die zum Teil seit vielen Jahren die Ausbildung angehender Lehrkräfte erfolgreich begleiteten.

Esra Gentürk war seit 2014 als Fachseminarleiterin Biologie für unsere Dienststelle tätig, zugleich arbeitete sie als Lehrerin an der OBS Carl Prüter in Sulingen. Besonderen Wert legte die engagierte Kollegin auf den Praxisbezug, daher lernten ihre Auszubildenden während des Vorbereitungsdienstes unterschiedliche Lernorte kennen, wie beispielsweise den Zoo Hannover oder das Universum in Bremen.

Foto: Lisa Mudder

Matthias Jackstädt (links im Bild) begann seine Tätigkeit als Fachseminarleiter Mathematik bereits im Jahre 2006 am Studienseminar Vechta. Parallel zu seiner Tätigkeit als Realschullehrer an der OBS Benedikt in Visbek widmete er sich fortan der Ausbildung von Lehrkräften, insbesondere im Sekundarbereich I. Herr Jackstädt engagierte sich auch im Rahmen der Homepagegestaltung und vertrat das Fach Mathematik als Lehrbeauftragter in der Praxisphase im Kontext des Reformprojekts GHR 300 an der Universität Vechta.

Wir wünschen Frau Gentürk und Herrn Jackstädt alles Gute auf deren weiterem Wege.

Die Phänomene des Universums – Das Biologieseminar auf Erkundung

Foto: Esra Gentürk

Foto: Esra Gentürk

Das Biologieseminar besuchte kürzlich das “Universum Bremen”. Hierbei handelt es sich um ein Science Center, welches sich auf Naturwissenschaften spezialisiert hat. Das Konzept verfolgt selbstbestimmtes und handlungsorientiertes Lernen. Forschen und Entdecken stehen dabei im Mittelpunkt. Dieses soll durch die interaktive Auseinandersetzung mit den Exponaten geschehen, wodurch sich das Universum Bremen von einem naturkundlichen Museum unterscheidet – Anfassen ist ausdrücklich erwünscht!

In den drei Bereichen Technik, Natur und Mensch finden sich vielfältige Lernangebote, die motivierend und selbsterklärend dargeboten werden. Für das Biologieseminar waren die beiden Bereiche Natur und Mensch bedeutsam. Hier konnte man einen Sinnesparcour durchlaufen und sich dabei mit vielfältigen Phänomen auseinandersetzen, wie z. B. „Wie funktionieren unsere Augen?“, „Was wäre, wenn wir größere Ohren hätten?“ oder „Welche Möglichkeiten gibt es, um Einblicke in den menschlichen Körper zu erhalten?“. Ebenso spannend war der Bereich zum Thema Lernen und Denken. Hier bot sich die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen, indem man sich mit der eigenen Konzentrationsfähigkeit, dem Wahrnehmen eigener Gefühle und der eigenen Aufmerksamkeit auseinandersetzen konnte.

Im Bereich Natur konnte man neben biologischen Inhalten auch Themen aus dem Bereich Erdkunde erleben. Dazu zählen die Mechanismen der Plattentektonik, die Simulation eines Erdbebens oder auch Aufschlussreiches zum Thema Klima.

Neben dem eigenständigen Erkunden gab es auch eine Informationsveranstaltung im „Forscheratelier“. Diese wurde von Frau Dr. Schoor geleitet, die über die Geschichte und das Konzept des Universums Bremen informierte. Ebenso wurden die verschiedenen Angebote für den Besuch von Schulklassen vorgestellt. Das Fazit: Ein spannender Lernort zum Erforschen der Phänomene der Naturwissenschaften – für jung und alt.

Text und Foto: E. Gentürk

Biologen unterwegs!

Überseemuseum 2014

Foto: Esra Gentürk

(gentürk) Das Biologieseminar besuchte kürzlich das Überseemuseum Bremen. Dieses vereint Inhalte der Bereiche Völker-, Handels- und Naturkunde in einer spannenden und imposanten Ausstellung mit interaktiven Elementen. Ziel war es, einen Praxisbezug zum Lernen an außerschulischen Lernorten herzustellen und Möglichkeiten zur Durchführung zu erarbeiten.

Der Besuch begann mit einer lehrreichen Führung durch die naturwissenschaftlichen Themen der Ausstellung. Hier wurde bereits deutlich, dass das Überseemuseum vielfältige Einsatzmöglichkeiten für das Lernen an außerschulischen Lernorten bietet. Im Anschluss konnte das Überseemuseum mit seinen Exponaten und seiner Vielzahl von Dioramen selbstständig erkundet werden.

Im vorletzten Teil der Sitzung entwickelten die Anwärter Einsatzmöglichkeiten für den Besuch des Überseemuseums Bremen in der Schulpraxis. Sie planten passende Unterrichtseinheiten für verschiedene Jahrgänge, stellten die nötigen fachspezifischen Lernvoraussetzungen heraus und entwickelten didaktisch-methodische Möglichkeiten zur Durchführung vor Ort. Zusätzlich wurden Vorschläge zur Nachbereitung bzw. Reflexion festgehalten.

Zum Abschluss der Sitzung wurde gemeinsam über die Chancen und Risiken des Einsatzes des Überseemuseums Bremen als außerschulischer Lernort im Biologieunterricht beraten. Es bestand große Einigkeit darüber, dass sich dieser Lernort hervorragend sowohl für den Biologieunterricht, als auch für fächerübergreifendes Lernen eignet und er im Verhältnis deutlich mehr Chancen als Risiken birgt.

Zusammenfassend war es eine lehrreiche und spannende Sitzung, in der das Überseemuseum als Lernort große Zustimmung fand und die Anwärter viele Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung vom Lernen an außerschulischen Lernorten gewinnen konnten.