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Querbeet 2019 – Mit den Augen unserer Schülerinnen und Schüler gesehen

(von döllen-helmrich) Die Seminarteilnehmerinnen des Faches Kunst zeigen in den Seminarräumen an der Bremer Straße selbst erprobte Arbeiten aus den Seminarveranstaltungen der letzten Zeit. Das handlungsorientierte Sammeln eigener Erfahrungen für die Praxis im Kunstunterricht basiert auf fundierten Theoriekenntnissen.

In den Veranstaltungen entwickeln die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst auf Grundlage didaktisch-methodischer Kompetenzen praktische Beispiele, die schülerorientiert im Kunstunterricht umgesetzt werden können. Ausgestellt sind vielfältige Praxisergebnisse aus den Bereichen der Grafik und Malerei über Portraitdarstellungen bis hin zu Plastiken.

Die exemplarische Auswahl für die Querbeet-Ausstellung entstand im Zeitraum von Februar 2018 bis Mai 2019. Zu sehen sind Arbeiten von Sabine Edelburg, Pia Kleinichen, Eva Kluczkowski, Annabell Martens, Lina Schiffer und Jana Siemers.

Fotos: Agnes von Döllen-Helmrich

The American Dream

Foto: Fachseminar Kunst

(fs ku) Ein Besuch eines außerschulischen Lernorts ist kein „Ausflug“. Dementsprechend machte sich das Fachseminar Kunst kürzlich auf den Weg in den hohen Norden und besuchte die Kunsthalle Emden. Vorab staunten alle über die neu renovierte Malschule.

Anschließend nahmen alle interessiert an der Führung zur Ausstellung „The American Dream“ teil. Besonders aufschlussreich endete die Führung mit der Vorstellung der Unterrichtsideen, die, von Museumspädagogen begleitet, mit Schulklassen der Grundschule bzw. Sekundarstufe I zur Ausstellung angefertigt wurden.

Stimmen von Seminarteilnehmerinnen:

Mit dem Beginn der Ausstellung tauchten wir in das “Großstadtgetümmel” ein und wurden durch Videoprojektionen und Geräusche der Stadt New York für das amerikanische Lebensgefühl sensibilisiert. Die verschiedenen Themenbereiche der Ausstellung nahmen dies auf und vermittelten durch vielfältige Kunstwerke einen Eindruck vom sogenannten „American way of life”.

Foto: Fachseminar Kunst

Die Führung wurde durch die Methode des „chinesischen Körbchens“ begleitet, die die einzelnen Bilder zu Erlebnissen werden lies. Dies hat mir sehr gut gefallen und ich finde diese Herangehensweise sehr bereichernd.

Es war interessant, selbst zu erfahren, wie Alltagsgegenstände (z. B. Spielzeugfiguren, Gamecontroller, Spiegel, Streichhölzer) helfen können, sich mit einem Werk auseinander zu setzen. Das “chinesische Körbchen” ist eine Chance, die Scheu vor Kunstwerken zu nehmen und das Interesse für die Kunst zu wecken.

In der Ausstellung gefiel mir das Bild von Stone Roberts „Grand Central Terminal“ besonders gut. Der Grund liegt darin, dass ich vor einiger Zeit für zwei Monate in New York gewohnt habe und mich direkt in dem Bild in New York wiedergefunden habe.

Insgesamt beeindruckten die größtenteils fotorealistischen Werke durch ihre Farbgebung wie auch Maltechnik und sind ein Zugewinn mit Blick auf die Kunstwerk-/ Künstlerbezüge in unserer eigenen unterrichtlichen Praxis.

Zusammenstellung: Agnes von Döllen-Helmrich (aus Beiträgen der Seminarteilnehmerinnen)

Augenschmaus in der Artothek

Foto: Agnes von Döllen-Helmrich

Kunstseminar besucht die Artothek im Rathaus Vechta

(von döllen-helmrich) Einen Einblick über die heimische und regionale Kunstszene verschafften sich die Lehreranwärterinnen des Kunstseminars in der Artothek Vechta. Herr Fischer aus der Kulturabteilung informierte über die Entstehung und Zielsetzung der seit über 25 Jahren bestehenden Einrichtung in Vechta (http://www.vechta.de/Kultur/Artothek.aspx).

Kunstwerke aller Art und für jeden Geschmack sind in der Artothek kostenlos auszuleihen. Die Sammlung bietet über 300 Exponate aus den Bereichen Grafik, Druckgrafik, Malerei sowie einige Plastiken an.

Nach einer intensiven Betrachtung der vielfältigen Kunstwerke vor Ort zeigten sich die Teilnehmerinnen des Kunstseminars beeindruckt und sprachen von einem überaus positiven Augenschmaus. Sie werden die Institution nutzen, um Bild-Originale exemplarisch in den Kunstunterricht zu integrieren, so dass Schülerinnen und Schüler über die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler vor Ort informiert sind.