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Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt – Verabschiedung von 25 angehenden Lehrkräften im Studienseminar Vechta

Foto: Tino Trubel

(daßke) Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete kürzlich in der Aula der Geschwister-Scholl-Oberschule Vechta 24 Absolventinnen und Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst sowie den Teilnehmer eines Anpassungslehrgangs. Alle waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg eingesetzt.

Die Leiterin der Dienststelle, Maren Steuwer, griff in ihrer Abschlussrede das von den Absolventinnen und Absolventen gewählte Zitat des amerikanischen Schriftstellers und Philosophen Henry David Thoreau (1817-1862) auf: „Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder“ und verwendete dieses als Metapher, um Herausforderungen und Chancen des Vorbereitungsdienstes genauer zu identifizieren. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die hohe Leistungsbereitschaft und stellte die damit verbundenen positiven Prüfungsergebnisse im Rahmen der absolvierten Staatsprüfungen besonders heraus. Zudem wurden auch diejenigen Auszubildenden besonders geehrt, die ihre Zusatzqualifikation „Deutsch als Zweitsprache (DaZ) erfolgreich abgeschlossen haben.

Die Verabschiedung begann mit einem Grußwort von Frau Oberschulrektorin Maria Eisleb, die alle Anwesenden als Leiterin der Geschwister-Scholl-Oberschule in Vechta am Veranstaltungsort willkommen hieß. In der Folge wies Oberschuldirektor Josef Kalvelage als Leiter der Oberschule Dinklage mit gymnasialem Zweig stellvertretend für alle Ausbildungsschulen auf die Besonderheiten der Berufseinstiegsphase nach dem Vorbereitungsdienst hin.

Begleitet wurde die Veranstaltung von vielfältigen Darbietungen, die den Ablauf des Vorbereitungsdienstes für Anwärterinnen und Anwärter aus unterschiedlichen Perspektiven aufgriffen. Diese begannen mit dem Beitrag „Wenn ich einmal Lehrer bin“ und setzten sich mit den „Szenen aus dem Unterricht“ fort. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung mit dem Titel „Atemlos durch das Ref“ sowie am Ende mit dem großen Chor aller Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und dem Lied „Ein Hoch auf Euch“.

Folgende Absolventinnen und Absolventen wurden verabschiedet:

Julian Belke, Dina Bischler, Florian Buck, Juliane Dellwisch, Max-Philipp Ende, Anne Grüßing, Sarah Hackenholt, Laura Halank, Dr. Julian Hasebrock, Wiebke Haves, Johanna Helfer, Florian Hellmann, Roland Holtvogt, Ann-Kristin Jouck, Eva Kluczkowski, Henrike Köhler, Ramona Lannig, Katrin Lüpken, Lucia Meyer, Marie-Christine Ruppert, Lina Schiffer, Edgaras Saldukas, Lena Stork, Anne Miriam Verwaal sowie Nadine Warnking

auf dem Foto: Seminarrektorin Maren Steuwer (rechts), Seminarkonrektor Detlev Daßke (vordere Reihe 2. von rechts)

Fotos: Tino Trubel, Michael Heckmann

Maren Steuwer neue Seminarrektorin am Studienseminar Vechta

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

(daßke) Mit Wirkung vom 24.05.2016 wurde Frau Maren Steuwer der Dienstposten der Seminarrektorin als Leiterin des Studienseminars Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen übertragen. Frau Regierungsschuldirektorin Beate Kaminski händigte in der Niedersächsischen Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück die entsprechenden Unterlagen aus und wünschte alles Gute für die weitere berufliche Tätigkeit, auch im Hinblick auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der Behörde.

Frau Steuwer begann ihre Tätigkeit am Studienseminar Vechta als Fachseminarleiterin Deutsch im Jahr 2006. Parallel dazu war sie auch als Lehrkraft an der Grund- und Hauptschule Wilhelm Busch in Hunteburg eingesetzt, in diesem Kontext auch als Mediatorin. Seit 2013 leitet Frau Steuwer pädagogische Seminare und ist seither auch als Prüfungsvorsitzende im Rahmen von Staatsprüfungen tätig. Zudem verfügt sie über Erfahrungen als Lehrbeauftragte in der Praxisphase (GHR 300) an der Universität Vechta.

Als wichtige Bereiche ihrer zukünftigen Arbeit betrachtet Frau Steuwer die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Seminarausbildung, die Lernbegleitung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst unter dem Aspekt individueller Beratung und Unterstützung sowie die Kooperation mit Bildungseinrichtungen und anderen Partnern.

Frau Steuwer tritt die Nachfolge von Frau Mechthild Thobe an, die Ende April 2016 in den Ruhestand verabschiedet worden ist.

Seminar im Kardinal-von-Galen-Haus in Dinklage

Kardinal-von-Galen-HausDas Pädagogikseminar 7 unter Leitung von Frau Steuwer besuchte kürzlich das Kardinal-von-Galen-Haus in Dinklage. Schulleiter Guido Venth stellte das Konzept der Förderschule mit dem Schwerpunkt „Körperliche und Motorische Entwicklung“ vor. An der Ganztagsschule werden etwa 250 Schüler/innen im Alter von 6 bis 17 Jahren unterrichtet. Dabei werden Unterricht, pädagogische Förderung und verschiedene Therapien (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie etc.) in den Schulalltag integriert, um eine ganzheitliche Förderung zu gewährleisten. Schüler/innen mit langer Anfahrt haben zudem die Möglichkeit, im angrenzenden Internat zu wohnen.

Besonders interessierte die Seminarteilnehmer/innen die seit 2012/13 bestehenden inklusiven Klassen, in denen je 12 Regelgrundschüler/innen und 6 Schüler/innen mit Förderbedarf gemeinsam lernen. Diese Klassen werden seitdem als erste Klassen eingerichtet, sodass mittlerweile in allen Jahrgängen des Primarbereichs eine Inklusionsklasse besteht.

In zwei dieser inklusiven Klassen durften die Seminarteilnehmer/innen hospitieren und waren beeindruckt von der Selbstständigkeit der Schüler/innen, die miteinander und voneinander im Unterricht lernten. Dabei fielen körperliche und motorische Förderbedarfe wenig auf, da die Schüler/innen sich wie selbstverständlich unterstützten. Anschließend tauschten sich alle Beteiligten in einer angeregten Diskussion über den Unterricht aus.

Die Seminarteilnehmer/innen konnten viele Ideen und Anregungen aus dieser gelungenen Seminarveranstaltung mitnehmen.

Text: V. Kalkhoff