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„So schmeckt Palästina“ – Besuch des Bibelgartens in Werlte

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Foto: Christiane Meier

Kürzlich begaben sich die Fachseminare I und II „Katholische Religion“ von Frau Lalottis und Frau Schwerdtfeger auf eine Exkursion nach Werlte in den Bibelgarten. Auf einer Fläche von 1000m2 wachsen hier über 80 verschiedene Pflanzenarten, die in der Bibel erwähnt und hier – thematisch arrangiert – zu biblischen Landschaften werden.

Der Bibelgarten wurde im Jahre 2003 durch eine Initiative von Mitgliedern der Kath. Kirchengemeinde St. Sixtus in Werlte gegründet. Frau Strickerschmidt, ein Gründungsmitglied, führte fachkundig und engagiert durch die biblischen Lebenswelten. Sie gab verschiedene Beispiele dafür, wie man Kindern Bibelgeschichten über die Pflanzen nahebringen könnte.

Ein Beispiel von vielen war die Veranschaulichung der mühsamen Herstellung von Leinen. In diesem Zusammenhang wurde Bezug auf die alttestamentliche Josefsgeschichte genommen, in der Jakob seinem Lieblingssohn Josef ein prächtiges Kleid aus Leinen schenkt. Durch diese eindrucksvollen Darstellungen bekommen die Geschichten aus der Bibel eine noch tiefere und auch greifbarere Bedeutung.

Im weiteren Verlauf stellte Frau Strickerschmidt Such- und Erkundungsspiele, Rallyes, Meditationstexte beim Durchschreiten eines Labyrinths und Rollenspiele vor, die im Unterricht in Zusammenhang mit dem Besuch des Bibelgartens eingesetzt werden können.

Zum Ausklang der Exkursion fand ein gemeinsames Mahl – ein immer wiederkehrendes Thema in der Bibel – statt, zu der alle Beteiligten eine kulinarische Kostprobe biblischer Speisen (Oliven, Datteln, Feigen, usw) mitgebracht hatten, frei nach dem Motto „So schmeckt Palästina“.

Bericht und Fotos: C. Meier

Missio canonica

Foto: Anke Schmiesing

Foto: Anke Schmiesing

Wann und wie bekommen wir die Missio canonica? Welche Voraussetzungen müssen wir dafür erfüllen? Zu diesen oder ähnlichen Fragen herrschen unter den Theologiestudenten und Lehreranwärtern im Fach Religion oftmals Unsicherheiten und Unkenntnis. Um Missverständnisse zu vermeiden, stand Matthias Soika vom Offizialat Vechta den Teilnehmern beider Religionsseminare der Fachseminarleiterinnen Frau Schwerdtfeger und Frau Lalottis am vergangenen Donnerstag Rede und Antwort zur Missio canonica. Soika erläuterte gemeinsam mit zwei Referentinnen das Verfahren zur Antragstellung der Lehrerlaubnis und stellte Voraussetzungen für die Verleihung vor.

Die Missio canonica sei eine Art Vertrag zwischen der Kirche und den Religionslehrern, erklärte er weiter. Denn mit der Lehrerlaubnis drücke nicht nur der Bischof den Religionslehrern sein Vertrauen, seine Verbundenheit und seine Solidarität aus, sondern auch die Religionslehrkräfte würden zugleich versprechen, Unterricht nach den Grundsätzen der Kirche zu erteilen.

Ebenfalls anwesend war der Landesfachberater Stephan Westerhoff, der über seine Arbeit mit und an den Schulen vor Ort informierte. Er sei Ansprechpartner für allerlei Belange des Religionsunterrichts. Er würde beispielsweise bei der Erstellung von schuleigenen Arbeitsplänen helfen oder in Fragen zu ökumenischen Kooperationen unterstützen.

Einen herzlichen Dank richten wir hiermit nochmals an das Caritas-Sozialwerk in Vechta, das uns freundlicherweise seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

Text: Anke Schmiesing

Religionsseminare zu Gast im Bibelgarten Werlte

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Foto: Florian Kruse

Kürzlich besuchten die Fachseminare Evangelische Religion und Katholische Religion unter der Leitung von Herrn Zachau und Frau Lalottis den Bibelgarten in Werlte. Die Eröffnung des Bibelgartens fand im Jahr 2003, dem Jahr der Bibel, statt und geht auf eine Initiative von Mitgliedern der Katholischen Kirchengemeinde St. Sixtus Werlte zurück. Die Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst wurden in diesem Garten mit über 80 unterschiedlichen Pflanzen konfrontiert. Jede dieser Pflanzen diente einst als Lebensgrundlage, als Gewürz, Heilmittel oder Düfte. Die Anwärterinnen und Anwärter kamen ins Gespräch darüber, welche Pflanze mit welcher biblischen Geschichte bzw. welchem biblischen Gleichnis in Verbindung gebracht werden kann. So wie Zachäus auf einen Baum stieg, kletterte eine Anwärterin eine Leiter hoch, um diese biblische Geschichte darzustellen.
Die Anwärterinnen und Anwärter durchliefen insgesamt fünf Bibellandschaften, die sie mit Hilfe eines Bibelgarten-Quiz‘ erkundeten. Der Garten der Begegnung befindet sich inmitten des Schöpfungsgartens, der Wüste, dem Ackergarten und dem verheißenen Land. Jeder dieser Gartenteile repräsentiert eine biblische Thematik. Während im Schöpfungsgarten, der den Beginn der Bibel darstellt, die Schlange an einem Baum betrachtet werden kann, wird im verheißenen Land das Ende der Bibel, das so genannte Bild von einem neuen Himmel und einer neuen Erde (vgl. Offenbarung 21-22), dargestellt. Die Wüste verdeutlicht das unfruchtbare Land und somit die Krisenzeiten der Menschen. Dahingegen steht der Ackergarten für fruchtbares Land. Dieser Garten symbolisiert den verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Schöpfung Gottes.
Am Ende des Rundganges tauschten sich die Anwärterinnen und Anwärter bei einem Picknick über die neuen Entdeckungen, die sie in den verschiedenen Teilgärten des Bibelgartens gemacht haben, aus.

Text: Natalie Langemann
Foto: Florian Kruse
Weitere Bilder hier

Besuch des Ostergartens in der Pfarrkirche St. Margaretha Emstek

Fotos: Mechthild Stukenborg

Fotos: Mechthild Stukenborg

(zachau/daßke) Das Fachseminar „Evangelische Religion“ besuchte kürzlich die Pfarrkirche St. Margaretha in Emstek. Dort hatten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun der Haupt- und Realschule Emstek einen Ostergarten aufgebaut. In sieben lebensgroßen Szenen wurde das Passionsgeschehen dargestellt, der Besucher wurde in das Geschehen mit einbezogen und konnte aktuelle Bezüge herstellen. Das Projekt der Schule erreichte eine große Resonanz, viele Besuchergruppen und Schulklassen nutzen die Gelegenheit, die biblische Erzählung anschaulich zu erleben. Eine Anwärterin des Fachseminars, die bereits am Aufbau der Szenen beteiligt war, führte sachkundig durch die Ausstellung.