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Die innere Einstellung unterstützt die eigene Lehrergesundheit

Foto: Tino Trubel

(trubel-banke) Mit welcher Haltung gegenüber meinen Schülern, gegenüber der Situation in einer Klasse oder auch einer schwierigen Situation in meiner Schule bewege ich mich eigentlich in meinem beruflichen Alltag? Mit u. a. dieser Frage beschäftigten sich die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Studienseminars Vechta im Rahmen des Fachtages für Berufseinsteiger, der in diesem Jahr unter dem Motto „Arbeit und Gesundheit – Herausforderungen im Lehrerberuf“ stand.

Gemeinsam mit ihren Pädagogikseminarleitern besuchten die Lehramtsanwärter Vorträge und Workshops, die vom Kompetenzzentrum für Lehrerinnenbildung an der Universität Vechta organisiert worden waren. Hauptredner war der ehemalige Berufsschullehrer Wilhelm Bruns aus Oldenburg, der in seinem Vortrag verdeutlichte, dass die persönliche und berufliche Haltung einen großen Einfluss auf den Unterricht, das Verhältnis zu den Schülern und damit auch auf die eigene Zufriedenheit und Lehrergesundheit habe.

Yvette Völschow, Professorin für Sozial- und Erziehungswissenschaften an der Universität Vechta, ergänzte in diesem Zusammenhang, dass die Selbstbeobachtung und Reflexion der eigenen Werthaltungen und Überzeugungen eines Lehrers wichtige Faktoren seien, um die eigene Professionalität zu erhalten und zu stärken. Aus eigenen Erfahrungen stetig zu lernen, Abläufe kritisch zu überdenken und mit Veränderungen umgehen zu lernen – diese Fähigkeiten seien unumgänglich, um auch langfristig im Lehrerberuf gesund zu bleiben. Zur Unterstützung dieser Prozesse böte sich zum Beispiel an, dass Lehrkräfte sich gegenseitig beraten (Kollegiale Beratung), um einander bei eben diesen Reflexionsprozessen zu unterstützen.

Mit der Bewältigung möglicher Belastungssituationen im schulischen Alltag beschäftigten sich die Teilnehmer im Laufe verschiedener Workshop-Angebote, bei denen Themen wie Zeitmanagement, Störungen im Unterricht oder Gespräche mit Erziehungsberechtigten auf dem Programm standen. Hierbei ging es u. a. darum, zu hinterfragen, welche Rolle man als Lehrer gegenüber den Eltern der Schüler einnimmt, wie man sich für unterschiedliche Gesprächsanlässe vorbereitet und in eventuellen Konfliktgesprächen zielführend und möglichst im Sinne aller Beteiligten handelt.

Der Fachtag für Berufseinsteiger hielt somit ein breit gefächertes Angebot für junge, aber auch für erfahrene Lehrkräfte bereit, um sich mit der Frage der langfristigen Gesunderhaltung im Lehrerberuf auseinanderzusetzen.

Fotos: Tino Trubel

Nach 18 Monaten: Verabschiedung von 35 Lehrkräften im Vorbereitungsdienst

Foto: Tino Trubel

(daßke) Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete in der großen Aula der Universität Vechta 35 Absolventinnen und Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst. Diese waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg sowie in der angrenzenden Region des Kreises Oldenburg eingesetzt. Erstmals wurde die Verabschiedung durch einen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche am Campus begleitet, der von den angehenden Lehrkräften der Fachseminare  gestaltet wurde und unter dem Motto „Eine Achterbahnfahrt“ stand. Die Leiterin der Dienststelle, Maren Steuwer, griff in ihrer Abschlussrede ebenfalls diese Metapher auf und bedankte sich bei allen Beteiligten für die hohe Leistungsbereitschaft. Dabei stellte sie die damit verbundenen guten Prüfungsergebnisse im Rahmen der absolvierten Staatsprüfungen besonders heraus. Das Grußwort der Ausbildungsschulen sprach Rektor Karsten Mühlmeier als Leiter der Grundschule Vörden. Er nahm in seinen Ausführungen die Besonderheiten der nun anstehenden Berufseinstiegsphase besonders in den Blick. Begleitet wurde die Veranstaltung von musikalischen und medial aufbereiteten Darbietungen, die den Ablauf des Vorbereitungsdienstes für Anwärterinnen und Anwärter mit einem Augenzwinkern in den Blick nahmen. Diese reichten von der Präsentation des „homo sapiens referendarus“ bis zum bekannten Spiel „Dingsda“.

Folgende Absolventinnen und Absolventen wurden verabschiedet:

Lisa Arlinghaus, Marie-Theres Berek, Juliane Anne Bocklage, Ben Bramlage, Anne-Marie Bröring, Nadine Brzosowski, Yasemin Calis, Felix Diersen, Elvis Fakic, Hendrik Gerdes, Rebecca Gerecke, Alexandra Gotzes, Sophia Herz, Verena Kasselmann, Mischa Kohlhaas, Anna Kreyenschmidt, Kristina Lenze, Isabell Lürßen, Marie-Louise Menke, Maren Ines Meyer, Anne Müller, Lena Nordmann, Eva Norrenbrock, Daniela Probst, Kristina Riddebrock, Doris Rohe, Catrin Rolfes, Dörthe Schröer, Josephine Stukenborg, Carmen Timmermann, Jana Vanessa Voß, Darina Wälzlein, Heike Wegener, Kristina Witte sowie Michael Wöstmann

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Fotos: Tino Trubel; Michael Heckmann

„Hoch die Hände, Ref zu Ende“ – Verabschiedung von 35 Lehrkräften im Vorbereitungsdienst

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

(daßke) Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete jetzt in der großen Aula der Universität Vechta 35 Absolventinnen und Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst. Diese waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg sowie in der angrenzenden Region des Kreises Osnabrück eingesetzt und stellten die Veranstaltung unter das Motto „Hoch die Hände, Ref zu Ende“. Die neue Leiterin der Dienststelle, Maren Steuwer, bedankte sich bei allen angehenden Lehrkräften für die hohe Leistungsbereitschaft und stellte die damit verbundenen guten Prüfungsergebnisse im Rahmen der absolvierten Staatsprüfungen heraus. Das Grußwort der Ausbildungsschulen sprach Rektor Jan Runge als Leiter der Hauptschule Damme. Er nahm in seinen Ausführungen die Besonderheiten der nun anstehenden Berufseinstiegsphase besonders in den Blick. Begleitet wurde die Veranstaltung von musikalischen und medial aufbereiteten Darbietungen, die den Ablauf des Vorbereitungsdienstes für Anwärterinnen und Anwärter mit einem Augenzwinkern in den Blick nahmen. Diese reichten von der „Tour de Kunst“ über die Suche nach neuen Lehrkräften beim „Herzblatt“ bis hin zum Schwarzlichttheater „Licht und Schatten“. Als Abschiedsgeschenk wurde dem Studienseminar durch das Fachseminar Gestaltendes Werken ein Wegweiser überreicht.

Folgende Absolventinnen und Absolventen wurden verabschiedet:

Kathrin Bäker, Julia Berendt, Johanna Bockrath, Annika Böhmer, Johanna Bokern, Sarah Bokern, Vera Brunnberg, Meike Clemens, Christian Drees, Katharina Eik, Rieke Eiting, Janna Espeter, Julia Fecker, Laura große Kohorst, Verena Hammor, Vanessa Hansmann, Anne Hempen, Christin Herding, Sandra von Höfen, Marlene Junkherr, Veronika Kalkhoff, Friederike Kröger, Heike Meerpohl, Kristina Mödden, Birte Möller, Maike Niepel, Katharina Scharps, Alexander Schlütken, Anke Schmiesing, Arne Thiede, Maria Völkerding, Maike Vormbrocke, Heike Wempe, Swantje Weuffen und Maren Wolff.

auf dem Foto: Seminarrektorin Maren Steuwer (hintere Reihe links), Seminarkonrektor Detlev Daßke (vordere Reihe, 2. v. l.), Schulleiter Jan Runge (vordere Reihe, 3. v. l.)

 

Seminarrektorin Mechthild Thobe in den Ruhestand verabschiedet

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Foto: Tino Trubel

(daßke) Nach 14 Jahren in der Leitung des Studienseminars wurde jetzt Mechthild Thobe von Regierungsschuldirektorin Beate Kaminski in den Ruhestand verabschiedet. Frau Kaminski stellte in einer Feierstunde die besonderen Verdienste von Frau Thobe heraus und betonte dabei neben der fachlichen auch die kommunikative Kompetenz, die in der Leitung eines großen Systems unerlässlich sei. Diese sei von allen Beteiligten immer sehr geschätzt worden und habe wesentlich zu einem gelingenden Leitungshandeln beigetragen.

Frau Thobe begann ihre Tätigkeit am Studienseminar Vechta im Jahre 1996 als Fachseminarleiterin für Sachunterricht. Parallel dazu war sie auch als Lehrerin an der Kardinal-von Galen-Schule in Dinklage tätig. Im Jahr 2000 übernahm sie neue Aufgaben und leitete fortan ein pädagogisches Seminar, bis sie dann im Jahr 2002 als Nachfolgerin von Frau Dr. Sigrid Heising zur Seminarrektorin ernannt wurde. Frau Thobe vertrat die Dienststelle auf lokaler, regionaler sowie überregionaler Ebene. In ihre Amtszeit fiel u. a. die Implementierung der 2001 neugefassten Prüfungsordnung PVO-Lehr und die Umsetzung einer kompetenzorientierten Lehrerausbildung aufgrund der neuen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung APVO-Lehr ab dem Jahr 2010, die Erweiterung der Vechtaer Dienststelle um den Standort Bremer Straße sowie die Kooperation mit der Universität Vechta im Rahmen des Reformprojekts GHR 300.

Das Kollegium verabschiedete die Dienststellenleiterin mit diversen musikalischen Beiträgen und stellte dabei die von besonderer Wertschätzung geprägte Zusammenarbeit heraus, die zur Folge hatte, dass sich sowohl erfahrene als auch neue Kolleginnen und Kollegen immer gleichermaßen gut aufgehoben fühlten. Dies gilt insbesondere auch für die zur Ausbildung zugewiesenen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, deren professionelle Begleitung für Frau Thobe immer im Vordergrund stand.

Das gesamte Kollegium wünscht Frau Thobe für die Zukunft von Herzen alles Gute.

Fachtag Berufseinstieg 2016

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

(daßke) Ein Großteil der Teilnehmer/innen aller pädagogischen Seminare nahm jetzt am Berufseinstiegstag der Universität Vechta teil, der das Thema „Gemeinsam handeln – (neue) Herausforderungen für den Berufseinstieg“ aufgriff. Den Hauptvortrag hielt Frau Dr. Krämer-Kilic aus Hannover zum Thema „Zu zweit ist man weniger allein – Chancen der Teamarbeit für Lehrkräfte“. Frau Dr. Krämer-Kilic leitet das Studienseminar für Sonderpädagogik in Hannover und beschäftigt sich in diesem Kontext auch mit dem Thema des gemeinsamen Unterrichtens – besonders und aktuell im Zeichen der Inklusion. An dieser Stelle rückt vielerorts der Teamgedanke zunehmend in den Vordergrund.  Im weiteren Verlauf der Veranstaltung beschäftigten sich die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst u. a. mit den Themen „Kollegiales Coaching“, „Zeitmanagement“, „Elterngespräche führen“, „Unterrichtsstörungen – Umgang mit schwierigen Schülern“, „Klassenraummanagement“ sowie „Work-Life-Balance“. Die aktuelle Thematik sowie die praxisnahe Gestaltung der Workshops sorgten dafür, dass alle Beteiligten wichtige und hilfreiche Anregungen für den eigenen Unterricht mit nach Hause nehmen konnten.

Verabschiedung von 44 Lehrkräften im Vorbereitungsdienst

Verabschiedung 22.02.2016

Foto: Tino Trubel

(daßke) Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete in der sehr gut besuchten großen Aula der Universität Vechta 44 Absolventinnen und Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst. Diese waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg sowie in der angrenzenden Region des Kreises Osnabrück eingesetzt. Der stellvertretende Leiter der Dienststelle, Detlev Daßke, bedankte sich bei allen angehenden Lehrkräften für die hohe Leistungsbereitschaft und stellte die damit verbundenen guten Prüfungsergebnisse im Rahmen der absolvierten Staatsprüfungen heraus. Zugleich wies er auf zukünftige Herausforderungen im Kontext von Inklusion und anhaltender Flüchtlingsbewegungen hin. Das Grußwort der Ausbildungsschulen sprach Kerstin Bocklage als Leiterin der Oberschule Emstek. Sie nahm in ihren Ausführungen die Besonderheiten der nun anstehenden Berufseinstiegsphase besonders in den Blick und bezeichnete den Lehrerberuf als den schönsten der Welt. Begleitet wurde die Veranstaltung von musikalischen und medial aufbereiteten Darbietungen, die den Ablauf des Vorbereitungsdienstes für Anwärterinnen und Anwärter mit einem Augenzwinkern in den Blick nahmen. Diese reichten von „Szenen aus dem Englischunterricht“ über das „Seminarduell“ bis hin zu den „Mathehausaufgaben“.

Folgende Absolventinnen und Absolventen wurden verabschiedet:

Sabrina Abramowski, Miriam Arnz, Jessica Baumann, Petra Behrens, Bettina Bosse, Sandra Brackland, Nina Breidenbach, Eva-Maria Bunten, Carina Calmer, Christoph Drees, Stephanie Drees, Laura Echtermann, Andrea Flerlage, Ann Katrin Henke, Kristin Heuermann, Matthias Kalvelage, Darja Koss, Silke Kroll, Barbara Kuper, Nora Küpker, Leonie Matzker, Philipp Nordmann, Claudia Ostermann, Anna-Bianca Pape, Berit Pikzak, Stefanie Poelmann, Anna-Lena Pulsfort, Jana Riss, Carolin Rolfes, Katharina Röttgers, Kristina Spitzauer, Andreas Sprenkel, Carolin Steinkamp, Nina Struska, Cornelia Thole, Mike Thomas, Jana Varwig, Robert Vogt, Adrienne Völker, Verena Vor dem Berge, Veronika Vugrek, Eva-Maria Weiser, Andrea Wiese sowie Simon Wohter.

Fotos: Julia Fecker
Weitere Impressionen von der Examensfeier sind im geschützten Bereich zu finden.

Fachtag Berufseinstieg 2015 – Gelingensbedingungen für einen gesunden Berufseinstieg

Foto: Tino Trubel

Foto: Tino Trubel

(daßke) Ein Großteil der Teilnehmer/innen aller pädagogischen Seminare nahm jetzt am Berufseinstiegstag der Universität Vechta teil. Den Hauptvortrag hielt Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt aus Wien zum Thema „Gesundheit der Lehrerinnen und Lehrer fördern – Schulen stärken. Ein Unterstützungsprogramm für Schulleitung und Kollegium“. Prof. Dr. Schaarschmidt wurde z. B.  durch seine Untersuchungen im Rahmen der Potsdamer Studie zur Lehrergesundheit bekannt. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung beschäftigten sich die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst u. a. mit den Themen „Berufliches Selbstmanagement“, „Zeitmanagement“, „Elterngespräche führen“, „Tobias stört – Vom richtigen Umgang mit schwierigen Schülern“, „Unterrichtsstörungen“ sowie „Work-Life-Balance“. Einig war man sich am Ende darüber, dass alle Beteiligten durch die praxisnahe Gestaltung der Workshops wichtige und hilfreiche Anregungen für den Unterricht sowie für die Erhaltung der eigenen Gesundheit mitnehmen konnten.