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Spannenden Phänomenen aus Naturwissenschaften und Technik auf der Spur – Besuch der Wissenswerkstatt in Diepholz

Foto: Sabrina Dörfler

(gerdes) Zum Abschluss des Ausbildungshalbjahrs besuchten die drei Fachseminare Sachunterricht gemeinsam die Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e.V. in Diepholz, einen außerschulischer Lernort unter der Leitung von Dr. Heike Papst mit Schwerpunkt Naturwissenschaften und Technik für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren.

Im Fokus des dreistündigen Besuchs standen die Phänomene „Aggregatzustände des Wassers / Rückstoß“, „Strom/Vibration“ und „Robotik/Programmieren“, die die angehenden Lehrkräfte in den entsprechenden Programmen „Dem Wasser auf der Spur – Kerzendampfer“, „Mit Strom wird’s spannend – Motorisierte Putzmaus“ und „Faszinierende Technik – Programmieren mit Lego WeDo (für Grundschulen)“ handelnd erfahren konnten.

Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Fachs Sachunterricht waren begeistert vom naturwissenschaftlich-technischen Arbeiten und Forschen und zogen ein äußerst positives Resümee hinsichtlich der mehrperspektivischen Vernetzung an diesem außerschulischen Lernort.

Fotos: Sabrina Dörfler

Putzmäuse in Diepholz – Besuch der Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest

Foto: Claudia Gerdes

Foto: Claudia Gerdes

(gerdes) Im Sachunterricht der Grundschule hat sich hinsichtlich des naturwissenschaftlich-technischen Lernens für die Jahrgänge 3 und 4 u. a. der Bildungsinhalt „Elektrischer Strom“ etabliert – ein Alltagsphänomen, dem Kinder überwiegend fasziniert und neugierig begegnen und das in einer zunehmend technisierten Gesellschaft für die kindliche Lebenswelt stetig an Bedeutung gewinnt. Im Unterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler vornehmlich Kenntnisse über Elektrizität, wie beispielsweise Leitfähigkeit, Schaltungen, Stromquellen, Stromerzeugung, Stromverbrauch, Wirkungen, Bedeutungen und Sicherheit im Umgang mit Strom. Interesse am naturwissenschaftlich-technischen Arbeiten und Forschen haben Kinder jedoch insbesondere dann, wenn sie selbst etwas herstellen können.

Eine Möglichkeit, naturwissenschaftliche und technische Phänomene altersgerecht und praktisch durch handwerkliches Tun zu erfahren, bietet die „Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest“ in Diepholz, ein außerschulischer Lernort mit dem Schwerpunkt „Naturwissenschaften“ und „Technik“. Die „Wissenswerkstatt“ bietet Kindern und Jugendlichen kostenlos (Bustransfer inklusive) u. a. spannende Phänomene aus Naturwissenschaft und Technik, Experimente zum Entdecken und handwerkliches Arbeiten. Sie verfügt über Werkstatträume für Holzbearbeitung, Elektrotechnik und Robotik, in der Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren Technik erleben und begreifen können.

In dem Kurs „Mit Strom wird’s spannend – Motorisierte Putzmaus“ unter der Leitung von Frau Dr. Heike Papst ging es u. a. um den Stromfluss / um Stromkreise, um die Umwandlung von Strom in Antriebskraft. Es wurde der Frage auf den Grund gegangen, was Handys und Rüttelplatten gemeinsam haben (Vibration). Schließlich wurde jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten, eine motorisierte Putzmaus zu bauen und das eigene Werkstück mit nach Hause zu nehmen. Dass dies nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeistern kann, zeigen (hoffentlich) die Fotos.

Insgesamt gewannen die Anwärterinnen und Anwärter des Faches Sachunterricht während des dreistündigen Besuchs der „Wissenswerkstatt“ zahlreiche naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse und zogen ein äußerst positives Resümee hinsichtlich der mehrperspektivischen Vernetzung an diesem außerschulischen Lernort.

Fotos: Claudia Gerdes

Technik erleben – Technik begreifen

Foto: Agnes von Döllen-Helmrich

Foto: Agnes von Döllen-Helmrich

(von döllen-helmrich) Die Welt der Technik und Wissenschaft erlebten die LiVD des Fachseminars Gestaltendes Werken in der „Wissenswerkstatt“ Diepholz.

Bei der Hospitation schauten die LiVD einer Grundschulklasse beim Tüfteln, Forschen, Löten, Hämmern und Sägen zu. In der Elektrowerkstatt hantierten die Schüler selbstständig mit Lötkolben und Heißklebepistole, so dass am Ende eine „Motorisierte Putzmaus“ über die Tische fegte. In der Holzwerkstatt bedienten sie unter Anleitung die elektrische Dekupiersäge zur Erstellung eines funktionstüchtigen „Kerzendampfers“. Zudem verfügt die Werkstatt über einen Computerraum für Robotik und Informatik.

Die Leiterin der Wissenswerkstatt, Frau Dr. Heike Pabst, stellte den LiVD anschließend das Konzept der Wissenswerkstatt vor:

  • Analyse von technischen und wissenschaftlichen Phänomenen,
  • Freies Experimentieren,
  • Produktionsprozess,
  • Kreative Phase.

Die Wissenswerkstatt wurde im Jahr 2015 eröffnet und wird von der Metropolregion Nordwest finanziell gefördert. Die Kinder erhalten unter fachlicher Anleitung die Möglichkeit, Lehrplaninhalte durch praktisches Tun zu ergänzen und zu vertiefen. Für die Besucher im Alter von 8 – 18 Jahren entstehen keinerlei Kosten.

So nahmen die LiVD neben vielen technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen positive Eindrücke für die unterrichtliche Vernetzung von Technik und Gestaltung mit.