33 neue angehende Lehrkräfte im Kreishaus Vechta begrüßt

(daßke) Die Rektorin des Studienseminars Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen, Maren Steuwer (vorne Mitte), sowie ihr Stellvertreter, Detlev Daßke (vorne rechts), begrüßten kürzlich im großen Sitzungssaal des Kreishauses Vechta 32 neue Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie den Teilnehmer eines Anpassungslehrgangs.

Landrat Herbert Winkel (vorne links) hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und stellte in seinem Grußwort die Vorzüge der Region, insbesondere auch im Bereich potentieller Freizeitaktivitäten, besonders heraus. Er wünschte für den Start in die nun anstehende Unterrichtspraxis alles Gute und wies in diesem Kontext zugleich auch auf aktuelle pädagogische Herausforderungen hin.

Die Rektorin des Studienseminars thematisierte mit einem Augenzwinkern den „Ernst des Lebens“, der im gleichnamigen Buch von den Autorinnen Sabine Jörg und Antje Drescher aufgegriffen wird. Alle Anwärterinnen und Anwärter werden – nach ihrem Studium in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen – ihre Ausbildung in den nächsten 18 Monaten an Grund-, Haupt-, Real- und Oberschulen im Oldenburger Münsterland absolvieren.

Foto: Jochen Steinkamp (Landkreis Vechta)

Examensfeier des Studienseminars Vechta

Foto: Tino Trubel

(daßke) Das Studienseminar Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen verabschiedete in der großen Aula der Universität Vechta 46 Absolventinnen und Absolventen aus dem Vorbereitungsdienst. Diese waren in den vergangenen 18 Monaten an Ausbildungsschulen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg sowie im Nordkreis Osnabrück eingesetzt.

Die Leiterin der Dienststelle, Maren Steuwer, griff in ihrer Abschlussrede das Motto auf, unter das die examinierten Lehrkräfte die Feier gestellt hatten: Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen (J. W. v. Goethe). Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die hohe Leistungsbereitschaft und stellte die damit verbundenen positiven Prüfungsergebnisse im Rahmen der absolvierten Staatsprüfungen besonders heraus – insbesondere vor dem Hintergrund, dass dies der erste Abschlussjahrgang war, der das Reformprojekt GHR 300 durchlaufen hat. Das Grußwort der Ausbildungsschulen sprach Rektor Werner Burwinkel als Leiter der Grundschule Erlte/Hagstedt. Er nahm in seinen Ausführungen die Besonderheiten der nun anstehenden Berufseinstiegsphase besonders in den Blick.

Begleitet wurde die Veranstaltung von musikalischen und medial aufbereiteten Darbietungen, die den Ablauf des Vorbereitungsdienstes für Anwärterinnen und Anwärter aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nahmen – u. a. eine Englischstunde mit dem Titel „This is (not) the yellow of the egg“ bis hin zum emotionalen Solobeitrag von Tabea Treichel mit „You raise me up“, begleitet von Tino Trubel am Flügel.

Folgende Absolventinnen und Absolventen wurden verabschiedet:

Meike Behne, Beret Behrens, Marina Belfqih, Carolin Bergner, André Boots, Stefanie Borchardt, Katharina Bräunling, Kerstin Budde, Friederike Buhr, Caroline Dierkes, Lea Dietrich-Möller, Alina Ennen, Anne Gößling, Laura Harms, Thomas Japs, Judith Kampers, Luisa Kleine Bornhorst, Svea Marie Kuhna, Mareike Markus, Robin Meiners, Annabelle Mittler, Simone Prang, Merle Maria Ratermann, Stefanie Rösener, Melanie Sakowski, Alischa Sander, Judith Schlaphorst, Marie Schmedes, Michèle Schulz, Jennifer Sekler, Anna-Lena Sommer, Anne-Marieke Stelling, Maike Stratmann, Anna-Lena Sube, Meike Thyen, Tabea Treichel, Janine Katharina Tyzak, Lena van der Werp, Ines Vaske, Nils Vor den Tharen, Henning Vorbrink, Ina Wallschlag, Vera Wehebrink, Franziska Wieghaus, Sebastian Willen sowie Verena Wübbelmann.

Fotos: Tino Trubel
Alle hier dargestellten Fotos und weitere Impressionen von der Feierstunde finden Sie im passwortgeschützten Bereich LIVD in hoher Auflösung.

Bienen fliegen ein und aus

Foto: Detlev Daßke

(fs ku/we) Das Fachseminar Gestaltendes Werken wünschte sich eine projektorientierte Unterrichtsidee mit dem Werkstoff Holz. Alle Seminarteilnehmerinnen konnten sich mit dem Naturschutz identifizieren und so reifte in kürzester Zeit der Gedanke, ein Insektenhotel zu bauen.

In Anlehnung an eine Bienenwabe entwickelte sich die Form des Hotels. Aus übrig gebliebenem Bauholz wurde die Form gehrungsgerecht zugesägt und zusammengeschraubt. Die zukünftigen Werklehrerinnen entwickelten ein Zimmersystem und füllten es mit allerlei insektenfreundlichem Material: vom Astwerk über Pflanzenhalme bis hin zum Ziegelton. In einem “Appartement” wurde Katzenton eingebracht, eine Masse aus heißem Wasser, Holzpellets und Katzenstreu.

Damit sich die Insekten auch zurecht finden, wurden die „Straßen“ bzw. „Hotelzimmer“ mit Namen versehen. Nun können sich alle Insekten z.B. an der „Bienen–Bar“ oder im „Assel-Keller“ treffen. Auch in Zukunft werden sicherlich viele Besucher über die Zimmernamen schmunzeln.

Um die Vielfalt unterschiedlicher Werkstoffe und Werkverfahren im Fach Gestaltendes Werken auch in die Gestaltung des Insektenhotels einzubinden, haben die Künstlerinnen und Gestalterinnen sich dazu entschlossen, neben der Holzbearbeitung auch Drahtarbeiten (Metall) in Form einer Spinne und einer Biene als Bezug zur Tierwelt zu gestalten.

Der Spinnenkörper ist aus Elektrokabeln in den typischen Aderfarben entstanden. Durch die gebogenen Initialen der Beteiligten aus Kupferdraht, welche die Beine der Spinne darstellen, entstand eine individuelle und außergewöhnliche Signierung. Die strahlenförmige Anordnung der Spinnenbeine symbolisiert neben der Farbgestaltung des Insektenhotels die Sonnenstrahlen. Als besonderes Highlight wurden der Spinne zwei Augen aus Lötzinn/Silberlot geschenkt. Ihren festen Platz erhielt die Spinne auf der Rückwand des Insektenhotels.

In den darauf folgenden Seminarsitzungen konnte das Fachseminar Kunst die farbliche Gestaltung übernehmen. Die Farbgebung, in Anlehnung an den Farbkreis nach J. Itten, bietet einen praktischen Zugang zur Kunsttheorie und macht das Insektenhotel zu einem weiteren Blickfang rund um das Gebäude des Studienseminars. Es lenkt durch die strahlenförmige Farbgestaltung die Aufmerksamkeit gezielt auf die krabbeligen und emsigen Hotelgäste.

Das Insektenhotel wurde vor Ort aufgestellt und abschließend von allen Teilnehmerinnen aus dem Fachseminar Gestaltendes Werken und dem Fachseminar Kunst als Gesamtkunstwerk begutachtet.

Ein tolles Ergebnis ist Hand in Hand für den Naturschutz entstanden und zeigt, wie gut die Zusammenarbeit der beiden Fachseminare gelungen ist.

Fotos: A. von Döllen-Helmrich, D. Daßke

Erkundung der Wissenswerkstatt Diepholz

Foto: A. von Döllen-Helmrich

(von döllen-helmrich) Die Seminarteilnehmerinnen des Fachseminars Gestaltendes Werken besuchten kürzlich die Wissenswerkstatt in Diepholz. Frau Heike Pabst, Leiterin der Wissenswerkstatt, hieß alle herzlich in dem ehemaligen Schulgebäude willkommen. Filmisch stellte sie das Konzept der Wissenswerkstatt vor.

Da der Besuch der Wissenswerkstatt für Schulen kostenlos ist, ist die Teilnahme an den Workshops als eine sinnvolle Ergänzung zum Werk- und Sachunterricht in den Schulen zu sehen. Spielerisch werden den Schulklassen naturwissenschaftliche und technische Phänomene vermittelt, mit dem Ziel, Kinder für handwerkliche und technische Berufe zu begeistern.

Diese Begeisterung war auch den Seminarteilnehmerinnen anzumerken, die höchst interessiert  die technischen Möglichkeiten und physikalischen Spielzeuge begutachteten und ausprobierten.

Fotos: A. von Döllen-Helmrich

Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft

Foto: Marianne Casser

(casser) Ein Großteil der Teilnehmer/innen aller pädagogischen Seminare durfte einem spannenden Vortrag des Kriminalhauptkommissars Harald Nienaber, Beauftragter für Jugendsachen, beiwohnen.

Die polizeiliche Arbeit ist in verschiedene örtliche Bereiche unterteilt. Der Vortrag zeigte die Struktur der Polizei im Land Niedersachsen am Beispiel der Polizeiinspektion Cloppenburg/ Vechta. Mit ca. 24 Prozent der rund 295.000 Einwohner, die jünger als 20 Jahre alt sind, wird deutlich, dass es sich hier um eine sehr junge Region handelt. Um eine Zusammenarbeit zwischen den ca. 144 Schulen dieser beiden Landkreise und der Polizei zu ermöglichen, ist in jeder politischen Gemeinde eine Polizeidienststelle zu finden, die einen Ansprechpartner für die Schulen benennt.

Dass eine Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei und der Staatsanwaltschaft unabdingbar ist, zeigen unter anderem folgende Zahlen: Obwohl die Anzahl der Straftaten im Hellfeld von 2016 bis 2017 gesunken ist, haben die Straftaten an Schulen in diesem Jahr um 2,1 Prozent zugenommen. Während die Diebstahldelikte zurückgingen, erhöhte sich die Anzahl der Roheitsdelikte (diejenigen, bei der die körperliche Unversehrtheit beeinträchtigt wird) um ca. 28 Prozent.

Herr Nienaber betonte die besondere Relevanz der Prävention. Die Polizei bietet diesbezüglich verschiedene Projektangebote an Schulen zu verschiedenen Themen, wie z. B. „Das Jugendschutzgesetz“, „Sucht und illegale Drogen aus polizeilicher Sicht“ oder „Junge Menschen und Medienkompetenzen“ an. In den Fokus sollte bei diesen Projektarbeiten allerdings stets auch die Elternarbeit gestellt werden, ohne die nur schwer Erfolge möglich seien. Um als Schule ein Projekt wahrnehmen zu können, müssen sich die diese dafür melden und können so ausgewählt werden. Das Ziel dieser Projekte ist hauptsächlich, mehr Sicherheit im Lebensraum Schule zu gewinnen.

Seit 2003 gibt es einen Erlass, der die Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Polizei regelt. Dieser enthält unter anderem die Anzeige- und Informationspflicht der Schule an die Polizei. Somit sind auch die Lehrkräfte dazu verpflichtet, die Kenntnis einer Straftat (z. B. Raub, politisch/religiös motivierte Kriminalität, Einbruchsdiebstahl etc.) der Schulleitung zu melden. Darüber hinaus besteht auch  eine Informationspflicht der Polizei gegenüber der Schule, wenn diese für den schulischen Bereich zur Abwehr einer Gefahr erforderlich ist.

Neben der Möglichkeit, viele Fragen zu stellen, profitierten die Teilnehmer von vielen Hinweisen auf unterschiedliche Gefahren, beispielsweise im Internet oder durch Whatsapp und damit zusammenhängend von vielen praxisnahen Beispielen.

Weitere Informationen bezüglich der Präventionsarbeit der Polizei können unter www.jugendschutz.net oder www.polizei-beratung.de eingeholt werden. Auf dieser Seite oder unter www.polizei-cloppenburg.de kann ebenfalls Material, wie z. B. Infobroschüren im Klassensatz, bei Ulrich Suhr bestellt werden.

„Nicht nur IN der Schule lernen wir …“ – Außerschulisches Lernen im Sachunterricht

Foto: Claudia Gerdes

(gerdes) Sachunterricht muss und sollte nicht ausschließlich in der Schule oder im Klassenraum stattfinden. Viel häufiger sollte es raus aus dem Klassenzimmer gehen, um beispielsweise die unmittelbare Lebenswelt zu erkunden, im Unterricht angesprochene Inhalte besser zu begreifen und zu verstehen oder neue Aspekte aktiv zu erforschen und zu entdecken. Multisensorisches Lernen, unmittelbare, originale Begegnung, Lebensnähe, regionales Lernen, selbsttätiges Lernen – dies sind nur einige Chancen und Prinzipien, die für das Einbeziehen außerschulischer Lernorte in den Sachunterricht sprechen. Um einen wirksamen Zusammenhang zwischen außer- und innerschulischem Lernen herzustellen, bedarf es einer fundierten Planung seitens der Lehrkraft.

Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Sachunterrichtsseminare beschäftigten sich die LiVD daher neben theoretischen Grundlagen mit allgemeinen organisatorischen sowie didaktisch-methodischen Planungsüberlegungen. So wurden exemplarisch für den Lernort Bauernhof u. a. das Bildungspotential des Lernortes eruiert sowie Überlegungen zur Vor- und Nachbereitung eines möglichen Besuchs diskutiert.

In der darauffolgenden Seminarveranstaltung erkundeten alle gemeinsam den Hof Klostermann in Cappeln/Warnstedt, zugehörig zum Verein LaUB, und überprüften die zuvor angestellten Überlegungen vor Ort. Herr Benno Klostermann und sein Team gaben im Rahmen eines für Schüler und Schülerinnen ausgearbeiteten Programms u. a. Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt eines landwirtschaftlichen Betriebs und ermöglichten die direkte Begegnung mit Tieren, Pflanzen und Maschinen. So wurden beispielsweise auf dem Hof und im Garten Pflanzen bestimmt und verschiedene heimische Obstsorten gekostet. In einer Lagerhalle wurden verschiedene Getreidesorten vorgestellt, es wurde über die Fütterung für die Schweinemast informiert und beispielhaft eine Futtermischung errechnet und zusammengestellt. In den hofeigenen Ställen konnte – im wahrsten Sinne des Wortes – hautnah beobachtet und erfahren werden, wie Hühner und Schweine gehalten werden; Experteninformationen (Wissen Sie z. B., was die Ohrscheiben von Hühnern mit der Eierfarbe zu tun haben?) inklusive.

In einer gemeinsamen Abschlussrunde auf der Hofdiele resümierten die LiVD den Lernort Bauernhof unter Berücksichtigung der vielen neu gewonnenen oder vertieften Erkenntnisse sowie aufgrund der Möglichkeit des erlebnis-, erfahrungs- und handlungsorientierten Erfassens unterschiedlicher landwirtschaftlicher Aspekte als einen sehr geeigneten außerschulischen Lernort im Sachunterricht und bedankten sich für die engagierte Hofführung sowie für die vielen einprägsamen Erlebnisse und Erfahrungen.

Fotos: Claudia Gerdes

Neue Verwaltungsangestellte im Studienseminar begrüßt

Foto: Detlev Daßke

(daßke) Die Rektorin des Studienseminars Vechta, Maren Steuwer (links), begrüßte Petra Timm als neue Verwaltungsangestellte in unserer Dienststelle und wünschte ihr für die zukünftige Arbeit alles Gute.

Die gebürtige Hannoveranerin und Mutter von zwei Kindern tritt die Nachfolge von Andrea Goihl an, die zum Landkreis Vechta wechselte. Frau Timm konnte bereits vielfältige Verwaltungserfahrungen als Schul- und Diözesansekretärin in Freiburg sammeln.

Ab sofort sind Frau Schwalda und Frau Timm Ihre Ansprechpartnerinnen für verwaltungstechnische und organisatorische Fragen.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

The American Dream

Foto: Fachseminar Kunst

(fs ku) Ein Besuch eines außerschulischen Lernorts ist kein „Ausflug“. Dementsprechend machte sich das Fachseminar Kunst kürzlich auf den Weg in den hohen Norden und besuchte die Kunsthalle Emden. Vorab staunten alle über die neu renovierte Malschule.

Anschließend nahmen alle interessiert an der Führung zur Ausstellung „The American Dream“ teil. Besonders aufschlussreich endete die Führung mit der Vorstellung der Unterrichtsideen, die, von Museumspädagogen begleitet, mit Schulklassen der Grundschule bzw. Sekundarstufe I zur Ausstellung angefertigt wurden.

Stimmen von Seminarteilnehmerinnen:

Mit dem Beginn der Ausstellung tauchten wir in das “Großstadtgetümmel” ein und wurden durch Videoprojektionen und Geräusche der Stadt New York für das amerikanische Lebensgefühl sensibilisiert. Die verschiedenen Themenbereiche der Ausstellung nahmen dies auf und vermittelten durch vielfältige Kunstwerke einen Eindruck vom sogenannten „American way of life”.

Foto: Fachseminar Kunst

Die Führung wurde durch die Methode des „chinesischen Körbchens“ begleitet, die die einzelnen Bilder zu Erlebnissen werden lies. Dies hat mir sehr gut gefallen und ich finde diese Herangehensweise sehr bereichernd.

Es war interessant, selbst zu erfahren, wie Alltagsgegenstände (z. B. Spielzeugfiguren, Gamecontroller, Spiegel, Streichhölzer) helfen können, sich mit einem Werk auseinander zu setzen. Das “chinesische Körbchen” ist eine Chance, die Scheu vor Kunstwerken zu nehmen und das Interesse für die Kunst zu wecken.

In der Ausstellung gefiel mir das Bild von Stone Roberts „Grand Central Terminal“ besonders gut. Der Grund liegt darin, dass ich vor einiger Zeit für zwei Monate in New York gewohnt habe und mich direkt in dem Bild in New York wiedergefunden habe.

Insgesamt beeindruckten die größtenteils fotorealistischen Werke durch ihre Farbgebung wie auch Maltechnik und sind ein Zugewinn mit Blick auf die Kunstwerk-/ Künstlerbezüge in unserer eigenen unterrichtlichen Praxis.

Zusammenstellung: Agnes von Döllen-Helmrich (aus Beiträgen der Seminarteilnehmerinnen)

Lass uns eine Kirche entdecken!

Foto: Katrin Schwerdtfeger

(lalottis/wempe) Einen außerschulischen Lernort im Religionsunterricht bietet der Kirchenraum. Zum Thema „Kirchenraumpädagogik“ haben sich die beiden katholischen Religionsseminare in Goldenstedt getroffen, um den sakralen Raum „Kirche“ näher zu erkunden. Hierbei stand das ganzheitliche Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“, in Anlehnung an die  religionspädagogischen Prinzipien der Kirchenraumpädagogik, die 1991 aus der Museumspädagogik als Gegensatz zum problemorientierten Religionsunterricht entstanden ist, im Vordergrund. Es geht um die „Begegnung“ mit dem für Schüler oft fremden Kirchenraum.

Im ersten Teil des Seminars konnten die Seminarteilnehmer/innen anhand von verschiedenen, anschaulichen Materialien ihre Assoziationen zum Kirchenraum (Einstimmung)  äußern. Hiernach folgt ein kurzer theoretischer Input zur Kirchenraumpädagogik, bevor es mit der „Kirchenmaus“ auf Entdeckungstour der St. Gorgonius Kirche ging. Zunächst wurde die Kirche durch einen Gang um das gesamte Gebäude auf seine Besonderheiten hin wahrgenommen. Im Anschluss daran folgte die Erkundung des Innenraumes mit allen Sinnen (von außen nach innen) durch verschiedene Übungen – allein oder in der Gruppe (Kirchen sind steingewordener Glaube).

Diese Erkundung wurde mit einer Reflexionsphase abgerundet, in der sich die Seminarteilnehmer/innen zu ihrem Lieblingsplatz (der biographische Hintergrund ist sehr wichtig) in der Kirche äußerten. Diese methodische Herangehensweise zur Erkundung des Kirchenraumes kann sowohl im Religionsunterricht der Grundschule als auch der Sekundarstufe I stattfinden. Die handlungsorientierte Durchführung dieser Sitzung durch die beiden Referentinnen gab hierfür viele Anregungen und Ideen für die unterrichtspraktische Arbeit.

Fotos: K. Schwerdtfeger

Erneuter Einstellungsrekord am Studienseminar Vechta: 56 neue angehende Lehrkräfte im Kreishaus Vechta begrüßt

Foto: Jochen Steinkamp, LK Vechta

(daßke) Die Rektorin des Studienseminars Vechta für die Lehrämter an Grund-, Haupt- und Realschulen, Maren Steuwer (zweite von rechts), sowie ihr Stellvertreter, Detlev Daßke (vorne rechts) begrüßten heute im großen Sitzungssaal des Kreishauses Vechta 56 neue Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst. Landrat Herbert Winkel (vorne Mitte) hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und stellte in seinem Grußwort die Vorzüge der Region besonders heraus. Dabei verwies er u. a. auf die gut ausgestatteten Schulgebäude der hiesigen Region. Er wünschte für den Start in die nun anstehende Unterrichtspraxis alles Gute und zeigte in diesem Kontext zugleich aktuelle pädagogische Herausforderungen auf.

Die Rektorin des Studienseminars bereitete die angehenden Lehrkräfte mit einem Augenzwinkern auf den „Ernst des Lebens“ vor, der im gleichnamigen Buch von den Autorinnen Sabine Jörg und Antje Drescher aufgegriffen wird. Alle Anwärterinnen und Anwärter werden – nach ihrem Studium in Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen – ihre Ausbildung in den nächsten 18 Monaten an Grund-, Haupt-, Real- und Oberschulen im Oldenburger Münsterland sowie im Nordkreis Osnabrück absolvieren.